Was für eine Wahl - 25,7 % für Die Linke
Bei diesen Werten war die Wahlparty in der Kultur Kantine wirklich eine Party. Diesmal ging es höher als die prognostizierten Werte, was wir eigentlich gar nicht erwartet hatten.
Es ist schon erstaunlich, wie Verlierer sich gehen lassen und dem Sieger etliche Vorwürfe unterstellen. Sie wollen damit die Bildung einer fortschrittlichen Koalition behindern.
Burkhard
Rote Socken Kampagne
am 5. September
Wir waren wieder mal zur Sammlung von Kleidung für die Obdachlosen am Rathaus Center. Wieder spendeten viele Bürger, auch Hygieneartikel. Die Sammlung übergeben wir der Stadtmission. Mit ihr war auch abgesprochen, was sie besonders brauchen und wir damit auf unseren Flyern notierten.
Vielen Dank allen Spendern und auch den vor Ort tätigen Genossinnen und Genossen. Auch viele gute Gespräche konnten wir führen.
Burkhard
Unsere Mitgliederparty
am 21. August 2026
Wieder einmal waren die Genossinnen und Genossen von Pankow zur Mitgliederparty eingeladen. Wie immer fand sie im Garten des FreizeitHaus Weißensee statt.
Das Wetter war nicht optimal, aber auch nicht zu kalt oder zu warm. Später zeigte sich auch ein wenig Regen. Die Verpflegung war auch wieder gut. Tolle Salate, prima Bratwürste und Steaks, Wein, Bier, andere Getränke und natürlich auch Leute, die sich dafür verantwortlich fühlten. Ihnen gilt unser Dank.
Jonas begrüßte die Anwesenden und gab Informationen über den Bezirksverband und den anstehenden Wahlen. Dies waren hauptsächlich Informationen für unsere Neumitglieder.
Man konnte sich gut unterhalten, da man wieder Leute traf, die man eine Weile nicht gesehen hatte. Auch die Gespräche mit unseren jüngeren Mitgliedern waren angenehm.
Marianne fühlte sich für das Quiz des Abends verantwortlich. Es waren Fragen aus verschiedenen Bereichen und auf alle Altersgruppen ausgelegt. Man konnte nach Verkündung der richtigen Antworten noch einiges lernen.
Es war wieder ein gelungener Abend.
Burkhard
Aufruf zum Plakatieren
Liebe Leute, es geht spätestens jetzt richtig mit dem größten Wahlkampf aller Zeiten los🔥
Teilt diese Nachricht gerne, wir brauchen euch alle zum Plakatieren, egal ob in der Partei oder Sympathisant*in!
Wir aus Pankow Süd rufen separat für unseren Ortsverband auch noch zu Plakataktionen auf.
Das wäre zum 11. August ab 16.00 Uhr. Die Teilnahme daran bitte an:
https://app.zetkin.die-linke.de/o/36/events/27657
Am 12. August in der Zeit zwischen 10.00 - 17.00 Uhr wäre eine weitere Möglichkeit zum Plakatehängen. Dafür bitte anmelden bei:
https://app.zetkin.die-linke.de/o/36/events/27658
Solltet ihr an anderen Zeiten können, teilt uns das auch mit.
"Fete bei Käthe"
🎉 Am Samstag, dem 6. Juni gehörte der Kollwitzplatz wieder den Kindern! 🎉
Von 14 bis 18 Uhr gab es die mittlerweile 34. „Fete bei Käthe“. Die Fete war wie immer gut besucht und die Kinder hatten viel Spaß.
Was konnten sie alles machen? Da war das Büchsenwerfen, Popkornessen, das Schminken der Kindergesichter, Drucken beim Stand des Kollwitz-Museums, das Löten von kleinen Schaltungen, Laubsägearbeiten und Anderes.
Unterstützung bekamen wir auch von Elternteilen, Mütter wie auch Väter, die mit ihren Kindern eifrig mitmachten.
Chris mit seinem Kinderprogramm war auch dabei.
Uns Helfern machte die Arbeit mit den Kindern auch viel Freude. Auch das Wetter spielte mit.
Hier einige Bilder vom Kinderfest.
Dank an alle Mitwirkenden, die das Fest zum Erfolg werden ließen.
Ich werde im nächsten Jahr wieder beim Kinderfest sein.
In Lichtenberg gab es am 3. Juni auch ein Kinderfest. Es fand auf dem Heinrich-Dathe-Platz in der Nähe des Springbrunnens statt. Ich habe auch dort einige Bilder gemacht.
Burkhard
Presseinfo aus Pankow: Städtebauliches Entwicklungskonzept Pankow Süd -
Beteiligung startet mit drei Veranstaltungen und Onlinebeteiligung
Städtebauliches Entwicklungskonzept für Pankow Süd - umfassende Beteiligung startet mit drei Veranstaltungen und Onlinebeteiligung
Der Bezirk Pankow hat sich mit dem Gebiet Pankow-Süd, bestehend aus dem Tiroler Viertel, dem Neumann-kiez und Teilen des Kissingenviertels für die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Nachhaltige Erneuerung“ beworben. Hierzu finden im Mai und Juni die drei folgenden öffentlichen Beteiligungsveranstaltungen statt, zu denen die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und das Stadtentwicklungsamt Pankow alle Anwohnenden in Pankow-Süd herzlich einladen.
Termine der Beteiligungsveranstaltungen:
· Mi., 20.05.2026, zwischen 16:00 und 19:00 Uhr, auf dem Brennerberg/ Andreas-Hofer-Platz
· Mi., 10.06.2026, zwischen 16:00 und 19:00 Uhr, vor dem Haupteingang des Neumann Forums, Neumannstraße 13
· Di., 30.06.2026, 17:30 bis 20:30 Uhr, Bürger*innenforum im grünen Gebäude der Kurt-Tucholsky-Oberschule (Haus F, Neumannstraße/ Ecke Vinetastraße) mit Grußworten des Bezirksstadtrats für Stadtentwicklung und Bürgerdienste Cornelius Bechtler (Bündnis 90/Die Grünen) und dem Leiter des Referats Förderung im Quartier der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Hendrik Hübscher
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, sich auf Beteiligungsplattform mein.berlin online am Entwicklungskonzept zu beteiligen: https://mein.berlin.de/projekte/stadtebauliches-entwicklungskonzept-pankow-sued/
Online einsehbar sind Informationen zum Gebiet und zum Städtebauförderprogramm „Nachhaltige Erneuerung“ zudem unter den folgenden Links auf den Webseiten des Stadtentwicklungsamtes Pankow sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen unter:
Website des Stadtentwicklungsamts Pankow: https://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/stadterneuerung/artikel.1627818.php
Website der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen: https://www.nachhaltige-erneuerung.berlin.de/pankow-sued
Nachhaltigkeit und Klimaanpassung im Fokus des Konzepts
Mit Bewilligung der Mittel aus dem Städtebauförderprogramm „Nachhaltige Erneuerung könnten in den kommenden 15 Jahren Erneuerungsmaßnahmen im öffentlichen Raum und der sozialen Infrastruktur eingesetzt werden. Im Fokus steht bei allen Maßnahmen ein Beitrag zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung.
Denkbar sind z.B. die Umgestaltung und klimatische Aufwertung von Grün- und Freiflächen, Straßenräumen, Schulhöfen oder die klimaangepasste Sanierung von öffentlichen Gebäuden.
Voraussetzung für die Festsetzung des Fördergebietes 2027 ist die Erstellung eines sogenannten Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK), das vom Koordinationsbüro für Stadtentwicklung und Projektmanagement (KoSP GmbH) erarbeitet wird.
Für inhaltliche Rückfragen zu dem Programm können sich Interessierte an das Stadtentwicklungsamt des Bezirks Pankow, Fachbereich Stadterneuerung, wenden.
Ansprechpartnerin ist Thora Haubold
Tel.: (030) 90295-3133
E-Mail: stadterneuerung@ba-pankow.berlin.de
Mit freundlichem Gruß
Tobias Schietzelt
Bezirksamt Pankow von Berlin
Pressestelle
Breite Str. 24a-26, 13187 Berlin
Tel.: +49-30-90295-2306
Fax: +49-30-90295-2444
E-Mail: tobias.schietzelt@ba-pankow.berlin.de
1. Mai 2026
an der Bötzow-Eiche, auf dem Marion-Seeler-Platz
Ein Superwetter am 1. Mai. Sonne, angenehme Temperaturen und freundliche Menschen prägen diesen Tag. Hinzukommen war nicht ganz einfach. Schienenersatzverkehr bei der Straßenbahn und Umleitungen bei den Bussen. Nebenbei bemerkt, die Hinweise darauf könnten noch um einiges optimiert werden.
Bei meinem Eintreffen an der Bötzow-Eiche war das Fest schon gut besucht. Für Essen und Trinken war auch gut gesorgt. Das Bier hatte die richtige Temperatur und Steak, Bratwurst, Grillkäse und auch vegane Sachen gabs für das leibliche Wohl. Dafür Dank an den Bildungsverein Weißensee.
Auf der kleinen Bühne war auch Betrieb. Ein Duo spielte eine Zeitlang Musik. Auch Reden und Gespräche wurden gehalten. Die Vorsitzende der Fraktion, Maria Bigos sprach zu den Anwesenden. Ich sah Petra Pau und Pascal Meiser im Gespräch auf der Bühne. Daran beteiligte sich ein Gebärdendolmetscher, der das Gesagte für Hörgeschädigte übersetzte. Unser Bürgermeisterkandidat Jonas Teune war auf dem Fest.
Für die Kinder war auch einiges vorbereitet. Der Verein Kinder-an-die-Macht e.V machte die Kinderbetreuung. Die Kinder durften Botton erstellen, entweder selbst- oder ausgemalt, verschiedene Figuren aus Luftballons wurden für sie gemacht, geschminkt konnten sie werden und andere Spielereien ausführen.
Burkhard
Der Wahlabend - ein Erlebnisbericht
Ein überwältigender Wahlabend. Ich bin einige Minuten nach 18 Uhr an der Geschäftsstelle eingetroffen. Viele Leute waren in und vor den Räumlichkeiten.
Begrüßt wurde ich mit einer Prognose von 8,5 % für Die Linke. Ich war mit 6 % als Prognose zur Party gekommen. Dadurch gab es natürlich für alle eine Superstimmung und die Werte gingen auch nicht zurück. Viele Bekannte aus der Partei konnte ich begrüßen, aber auch viele junge Wahlkämpfer kennenlernen.
Auf jeden Fall vielen Dank an die vielen Wahlkämpfer und auch an die Wähler, die Die Linke wählten. Besonders in den Haustürgesprächen wurde der Wille der Bürger erfragt. Diese Themen sind auch unsere Ansprüche. Unsere Versprechungen, uns zu kümmern, werden wir auch ernsthaft umsetzen.
Eine weitere wichtige Aufgabe ist, unsere neu eingetretenen Genossinnen und Genossen optimal in unser Parteileben zu integrieren. Auch darüber tauschten wir uns an diesem Abend aus.
Als ich ging, standen die Werte für Die Linke auf 8,7 %. Es war auf jeden Fall ein angenehmer Abend.
Am nächsten Vormittag: Das vorläufige Wahlergebnis für Die Linke beläuft sich auf 8,8 Prozent. Außerdem hat Die Linke in Berlin die meisten Stimmen erhalten und 4 Direktmandate gewonnen.
B. Nowack
Jüdisches Leben in Pankow
An prominenter Stelle in der Berliner Straße, gegenüber dem Garbatyplatz und in der Nähe des Bahnhofs Pankow, steht das eindrucksvolle Gebäude des ehemaligen Jüdischen Waisenhauses, das heute die Stadtbzirksbibliothek Janusz Korczak beherbergt. Wer allerdings von diesem Gebäude aus auf ein reiches jüdisches Leben in Pankow schließt, muss sich eines Besseren belehren lassen. Wie Ralph Hoppe in seinem Pankow-Buch berichtet, war die jüdische Bevölkerung in Pankow von relativ geringer Anzahl.
1910 waren es nur 1335 Menschen jüdischen Glaubens (1,7 % der Bevölkerung) und 1925 trotz gewachsener Einwohnerzahl der Stadt nur 1566. In der Zeit des Faschismus wurden die jüdischen Mitbürger gnadenlos verfolgt. Wer nicht ins Ausland flüchten konnte, wurde in die Konzentrationslager verschleppt und ermordet.
Im jüdischen Waisenhaus gibt es eine Dokumentation über 579 deportierte und ermordete Pankower Juden. Im 19. und in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts waren Juden fester Bestandteil der Bevölkerung. Sie gehörten zu den begüterten Bürgern und Geschäftsleuten, aber auch zu Handwerkern und Gewerbetreibende oder auch Ärzten.
Einer von Letzteren war der bekannte Arzt Emanuel Mendel (1839-1907), nach dem die Mendelstraße benannt ist. Er führte in Pankow eine Landarztpraxis, spezialisierte sich dann jedoch auf die Nervenheilkunde und baute hier seit 1868 eine private Nervenheilanstalt auf. 1884 wurde er außerordentlicher Professor an der Berliner Universität und widmete sich vor allem der Forschung, deren Ergebnisse er in verschiedenen Monographien und Zeitschriften publizierte.
Ein anderer prominenter Vertreter der jüdischen Einwohner Pankows war Josef Garbáty (1851-1939). Seine Familie stammte aus dem Belarussischen, wanderte aber im19. Jahrhundert nach Preußen aus. Josef Garbáty eröffnete Ende des 19. Jahrhunderts in der Schönhauser Allee eine Zigarettenfabrik. Ab 1906 wurde dann in der Hadlichstraße und ab 1912 in der Berliner Straße produziert. Das große Werkgebäude in der Nähe des Pankower Bahnhofs dürfte vielen Lesern noch in Erinnerung sein.
1939 emigrierte die Familie nach Amerika, Josef Garbáty selbst blieb bis zu seinem Tod in der Villa Garbáty, einem Gebäude, an der Berliner Straße, das zu DDR-Zeiten Sitz der bulgarischen Botschaft war. Verdienstvoll war sein Bemühen um gute Arbeitsbedingungen für die Arbeiter seiner Fabrik. Es gab eine Kantine, Pausenräume, Bäder und sogar eine Bibliothek. Die Firma trat auch als Förderer von Sportvereinen und Sportveranstaltungen in Erscheinung.
Auch das Jüdische Waisenhaus wurde von Garbáty großzügig unterstützt. Im Jahre 2000 wurde der Platz vor dem Pankower Bahnhof zu Ehren Garbáty in Garbátyplatz umbenannt. Für diese Ehrung hatte sich besonders Inge Lammel (1924-2015) eingesetzt.
Als Kind jüdischer Eltern im Prenzlauer Berg geboren, entkam sie der Ermordung durch die Nazis mit dem letzten Kindertransport jüdischer Kinder nach Großbritannien. Nach ihrer Rückkehr studierte Inge Lammel an der Humboldt-Universität und arbeitete danach an der Akademie der Künste. Ihr Spezialgebiet und das Thema ihrer Dissertation war das Arbeiterlied. Noch in hohem Alter widmete sie sich einem neuen Thema, dem Schicksal jüdischer Bürger in Pankow. Sie setzte sich für die Anlage von Stolpersteinen und für die Umbenennung des Bahnhofsvorplatzes in Garbátyplatz ein, veröffentlichte Beiträge zum jüdischen Leben in Pankow und machte selbst Führungen zu Erinnerungsstätten. - Die Reihe mit Pankow verbundener jüdischer Persönlichkeiten ließe sich fortsetzen.
Doch soll zum Abschluss noch einiges zur Geschichte des Jüdischen Waisenhauses gesagt werden. Es entstand nicht, wie manchmal angenommen wurde, als Heimstätte für elternlose jüdische Kinder aus Pankow, sondern war eher so etwas wie ein Flüchtlingsheim. Als in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im russischen Zarenreich Judenpogrome fast alltäglich wurden, organisierte ein Flüchtlingskomitee eine Heimstätte für jüdische Waisenkinder. Es war zunächst ein Landhaus an der Berliner Straße 35, das 40 Jungen Obdach bot. 1891 erwarb die Jüdische Gemeinde das Objekt. Später siedelte das Waisenhaus in die Berliner Straße 120 um. Nach einem Dachstuhlbrand erhielt der bekannte Baumeister Alexander Beer den Auftrag für einen Neubau, der 1911/12 in seiner heutigen Form fertiggestellt wurde. Bis zu 100 Kinder und Jugendliche erhielten hier eine Ausbildung. Nach einem Naziüberfall konnten die meisten Kinder ins Ausland fliehen. Auch dank der Bemühungen von Inge Lammel ist heute die Geschichte dieses Hauses gut dokumentiert.
Wer Näheres zu diesem Thema erfahren möchte, empfehle ich die neben der Wikipedia auch für diesen Beitrag genutzten Quellen:
Ralph Hoppe: Pankow. Zwischen Idylle und Metropole.2. Aufl., Berlin 2013.
Kerstin Lindstädt: Berlin-Pankow. Aus der Orts- und Baugeschichte. 2. Auf., Berlin 2013.
Bewahren, Verbreiten. Archivare, Bibliothekare und Sammler der Quellen der deutschsprachigen Arbeiterbewegung. Supplement. Bonn, 2017.
H. Sommer









































































