Ortsverband Pankow Süd

Am 21.03.2024 fand die Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Pankow Süd statt. Die Videoübertragung wurde dabei auch wieder eingesetzt. Es sollte ein neuer Ortsvorstand gewählt und zur bevorstehenden Europa-Wahl diskutiert und informiert werden.

Warum ist Europa wichtig? – Anja Stiedenroth (stellv. Bezirksvorsitzende) war 2 Jahre im Europaparlament als Mitarbeiterin tätig. Sehr bildhaft hat sie dargestellt, wie es zur abgestimmten Rahmenverordnung zum Mindestlohn in Europa gekommen ist und warum Erarbeitungen von Verordnungen so lange dauern. (3 Jahre für diese Verordnung) Hier ist wirklich der Weg das Ziel. In jedem europäischen Land kann jetzt die Rahmenrichtlinie in die landeseigenen Gesetze eingearbeitet werden.

Von einem Genossen wurde eine interessante Frage gestellt: “Braucht es „Die Linke“ in Europa?“ Ja, ohne die linke Sozialkomponente wird es keinen ökologischen Umbau, keine Bewältigung wirtschaftlicher Krisen und Flüchtlingsbewegungen geben. Sozialökologisch heißt, auch arme Menschen müssen mitgenommen werden, damit sie die Möglichkeit haben, sich bei diesem Umbau in der Gesellschaft zu beteiligen und nicht ausgeschlossen sind.

Für den neuen Ortsvorstand hatten sich insgesamt 6 Genossinnen und Genossen aufstellen lassen. Die Paarung Erfahrung und Jugend war auch gegeben. Alle stellten sich vor und antworteten auf Nachfragen. Wir wählten zuerst die Genossinnen. Sie wurden mit großer Mehrheit gewählt. Es sollen noch weibliche Mitglieder nachgewählt werden. Auch die Herren wurden alle mit großer Zustimmung gewählt. In den Vorstand Ortsverband 5 Pankow Süd wurden gewählt: Antje, Tamara, Adrian, Burkhard, Christian und Ivo.

Am 9. April 2024 treffen wir uns in dieser Zusammensetzung zur Ortsvorstandssitzung und werden über unsere Aufgaben im Europawahlkampf beraten.

Als Delegierte zur 9. Hauptversammlung für die Jahre 2024 und 2025 wurden am 16. November 2023 gewählt: Delia, Elke, Antje, Patricia, Tamara, Adrian, Burkhard, Ivo und Christian.

Wir freuen uns immer über Menschen, die auch aktiv werden möchten. Jede*r Neue ist bei unseren Sitzungen und anderen Aktivitäten herz-lich willkommen!

Sehen wir uns bei einem der nächsten Treffen im Ortsverband?

Die Linke Pankow - Das Kinderfest 2024

Am 1. Juni 2024 stand wieder das Kinderfest am Kollwitzplatz an. Es war das 32. Fest. Ich war auch wieder mit viel Begeisterung dabei. Als Verantwortlicher für Laubsägearbeiten hatte ich viel zu tun. Zwei junge Mädchen kamen zu mir, sie wollten helfen am Stand. Sie machten ihre Sache super. 

Sie erklärten und zeigten den interessierten Kindern, davon überwiegend Mädchen, was sie machen müssen. Ich kann sagen, dass das, was ich ihnen bei früheren Festen mal gezeigt habe, sie hervorragend weitergegeben haben.

Unterstützung bekamen wir auch von Elternteilen, Mütter wie auch Väter, die mit ihren Kindern eifrig mitmachten.
Akustisch konnte ich Chris vernehmen, der mit Sachen aus dem Traumzauberbaum mit den Kindern arbeitete. Sie waren voll bei der Sache.

Auch Jonas war zu hören. Er moderierte das Fest, wies auf die Möglichkeiten der Betätigung der Kinder hin.

Viele andere Sachen konnten die Kinder machen, wie Schach spielen, sich schminken lassen, aus Luftballons Figuren formen lassen, Masken machen sowie Handarbeiten durchführen.

Popkorn war bei den Kindern auch wieder beliebt.

Ich denke, es könnten noch mehr Genossinnen und Genossen als Helfer beim Kinderfest mitwirken. Mit positiven Erlebnissen könnten die Kinder unsere künftigen Mitglieder werden.

Auf jeden Fall war das Fest gut besucht, auch oder trotz des kurzzeitigen Regens. Die Leute gingen nicht, sie stellten sich unter.

Dank an alle Mitwirkenden, die das Fest zum Erfolg werden ließen.

Ich werde im nächsten Jahr wieder beim Kinderfest sein.

                                                                                                                          Burkhard

Kleiner Bericht von der Rote Socken Kampagne

am Rathaus-Center

Ein Glück wieder mit dem Wetter. Um 11.00 Uhr ging unser Infostand und die Sammelaktion für Kleider- und Sachspenden vor dem Rathaus-Center los.

Diese Sachen sind für die Stadtmission bestimmt, denn es besteht auch im Frühling und Sommer hoher Bedarf an diesen Sachen für Wohnungslose.

Auch an den Standorten Antonplatz und Mühlenberg-Center wurde fleißig gesammelt.

                                                                                                                                 Burkhard

 

Impressionen vom Maifest an der Bötzow-Eiche

Wir hatten heute das beste Wetter, was man sich wünschen konnte. Da macht feiern auch Spaß. Viele Besucher  kamen zu unserem Fest. Für das leibliche Wohl war durch den Bildungsverein Weißensee gesorgt. Das Bier hatte eine gute Temperatur, der Kuchen sah lecker aus und das Gegrillte ebenso.

Für die Kinder war auch gesorgt. Zum einen saßen sie an den Schachbrettern mit den Großen und konnten sich auch künstlerisch betätigen.

Livemusik gab es und wir hatten auch von Besuch von unseren Kandidat*innen fürs Europaparlament Martin Schirdewan, Ines Schwerdtner und Carsten Schatz, Petra Pau (MdB) und Martina Michels (MdEP), Maximilian Schirmer (Vorsitzender Die Linke Berlin und Linksfraktion Pankow) und Maria Bigos (Vorsitzende Linksfraktion Pankow). Man konnte mit ihnen auch ins Gespräch kommen.

Ich persönlich habe viele Bekannte auf dem Fest getroffen. Ein gutes Gefühl.

                                                                                                                                               Burkhard

Jüdisches Leben in Pankow

An prominenter Stelle in der Berliner Straße, gegenüber dem Garbatyplatz und in der Nähe des Bahnhofs Pankow, steht das eindrucksvolle Gebäude des ehemaligen Jüdischen Waisenhauses, das heute die Stadtbzirksbibliothek Janusz Korczak beherbergt. Wer allerdings von diesem Gebäude aus auf ein reiches jüdisches Leben in Pankow schließt, muss sich eines Besseren belehren lassen. Wie Ralph Hoppe in seinem Pankow-Buch berichtet, war die jüdische Bevölkerung in Pankow von relativ geringer Anzahl.

1910 waren es nur 1335 Menschen jüdischen Glaubens (1,7 % der Bevölkerung) und 1925 trotz gewachsener Einwohnerzahl der Stadt nur 1566. In der Zeit des Faschismus wurden die jüdischen Mitbürger gnadenlos verfolgt. Wer nicht ins Ausland flüchten konnte, wurde in die Konzentrationslager verschleppt und ermordet.

Im jüdischen Waisenhaus gibt es eine Dokumentation über 579 deportierte und ermordete Pankower Juden. Im 19. und in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts waren Juden fester Bestandteil der Bevölkerung. Sie gehörten zu den begüterten Bürgern und Geschäftsleuten, aber auch zu Handwerkern und Gewerbetreibende oder auch Ärzten.

Einer von Letzteren war der bekannte Arzt Emanuel Mendel (1839-1907), nach dem die Mendelstraße benannt ist. Er führte in Pankow eine Landarztpraxis, spezialisierte sich dann jedoch auf die Nervenheilkunde und baute hier seit 1868 eine private Nervenheilanstalt auf. 1884 wurde er außerordentlicher Professor an der Berliner Universität und widmete sich vor allem der Forschung, deren Ergebnisse er in verschiedenen Monographien und Zeitschriften publizierte.

Ein anderer prominenter Vertreter der jüdischen Einwohner Pankows war Josef Garbáty (1851-1939). Seine Familie stammte aus dem Belarussischen, wanderte aber im19. Jahrhundert nach Preußen aus. Josef Garbáty eröffnete Ende des 19. Jahrhunderts in der Schönhauser Allee eine Zigarettenfabrik. Ab 1906 wurde dann in der Hadlichstraße und ab 1912 in der Berliner Straße produziert. Das große Werkgebäude in der Nähe des Pankower Bahnhofs dürfte vielen Lesern noch in Erinnerung sein.

1939 emigrierte die Familie nach Amerika, Josef Garbáty selbst blieb bis zu seinem Tod in der Villa Garbáty, einem Gebäude, an der Berliner Straße, das zu DDR-Zeiten Sitz der bulgarischen Botschaft war. Verdienstvoll war sein Bemühen um gute Arbeitsbedingungen für die Arbeiter seiner Fabrik. Es gab eine Kantine, Pausenräume, Bäder und sogar eine Bibliothek. Die Firma trat auch als Förderer von Sportvereinen und Sportveranstaltungen in Erscheinung.

Auch das Jüdische Waisenhaus wurde von Garbáty großzügig unterstützt. Im Jahre 2000 wurde der Platz vor dem Pankower Bahnhof zu Ehren Garbáty in Garbátyplatz umbenannt. Für diese Ehrung hatte sich besonders Inge Lammel (1924-2015) eingesetzt.

Als Kind jüdischer Eltern im Prenzlauer Berg geboren, entkam sie der Ermordung durch die Nazis mit dem letzten Kindertransport jüdischer Kinder nach Großbritannien. Nach ihrer Rückkehr studierte Inge Lammel an der Humboldt-Universität und arbeitete danach an der Akademie der Künste. Ihr Spezialgebiet und das Thema ihrer Dissertation war das Arbeiterlied. Noch in hohem Alter widmete sie sich einem neuen Thema, dem Schicksal jüdischer Bürger in Pankow. Sie setzte sich für die Anlage von Stolpersteinen und für die Umbenennung des Bahnhofsvorplatzes in Garbátyplatz ein, veröffentlichte Beiträge zum jüdischen Leben in Pankow und machte selbst Führungen zu Erinnerungsstätten. - Die Reihe mit Pankow verbundener jüdischer Persönlichkeiten ließe sich fortsetzen.

Doch soll zum Abschluss noch einiges zur Geschichte des Jüdischen Waisenhauses gesagt werden. Es entstand nicht, wie manchmal angenommen wurde, als Heimstätte für elternlose jüdische Kinder aus Pankow, sondern war eher so etwas wie ein Flüchtlingsheim. Als in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im russischen Zarenreich Judenpogrome fast alltäglich wurden, organisierte ein Flüchtlingskomitee eine Heimstätte für jüdische Waisenkinder. Es war zunächst ein Landhaus an der Berliner Straße 35, das 40 Jungen Obdach bot. 1891 erwarb die Jüdische Gemeinde das Objekt. Später siedelte das Waisenhaus in die Berliner Straße 120 um. Nach einem Dachstuhlbrand erhielt der bekannte Baumeister Alexander Beer den Auftrag für einen Neubau, der 1911/12 in seiner heutigen Form fertiggestellt wurde. Bis zu 100 Kinder und Jugendliche erhielten hier eine Ausbildung. Nach einem Naziüberfall konnten die meisten Kinder ins Ausland fliehen. Auch dank der Bemühungen von Inge Lammel ist heute die Geschichte dieses Hauses gut dokumentiert.

Wer Näheres zu diesem Thema erfahren möchte, empfehle ich die neben der Wikipedia auch für diesen Beitrag genutzten Quellen:

Ralph Hoppe: Pankow. Zwischen Idylle und Metropole.2. Aufl., Berlin 2013.

Kerstin Lindstädt: Berlin-Pankow. Aus der Orts- und Baugeschichte. 2. Auf., Berlin 2013.

Bewahren, Verbreiten. Archivare, Bibliothekare und Sammler der Quellen der deutschsprachigen Arbeiterbewegung. Supplement. Bonn, 2017.

                                                                                                                                                                                              H. Sommer

Informationen und Eindrücke von der 1. Tagung der 9. Hauptversammlung

am 27. Januar 2024

Am 27. Januar trafen sich 52 Delegierte und 6 Gäste im BVV-Saal von Pankow. Es galt, den Bezirksvorstand nach 2 Jahren, neu zu wählen. Dazu wurden zu Beginn natürlich auch die Geschäftsordnung, Wahlordnung und die notwendigen Kommissionen gewählt (Wahlkommission, Antragskommission, Mandatsprüfungskommission und Awareness-Personen).

Danach sprach Martin Schirdewan, Parteivorsitzender und Spitzenkandidat zur Europawahl am 9. Juni 2024. Die Partei hatte seit dem Augsburger Parteitag 3000 Neueintritte. Das hält auch in Pankow an.

Oskar Lederer trug den Tätigkeitsbericht vor. Die BVV-Fraktion leistete aktive Oppositionsarbeit, wie auch die Mitglieder des Bezirksverbandes. Das gilt es auch für die bevorstehende Europa-Wahl weiter zu führen.

Großer Dank ging an Andrè als ehemaliger Geschäftsstellenleiter, an Christine, Marina und anderen für ihre geleistete Arbeit.

U.a. sprach Salome in der Debatte über die Haustürgespräche. Es bringt auf jeden Fall etwas, ist ihre Meinung - ein Arbeitsfeld vor allem für jüngere Genossinnen und Genossen.

Dank ging auch an die älteren Genossinnen und Genossen - sie sind die Stütze der Partei. Wir müssen unsere neu gewonnenen Mitglieder zügig für den Wahlkampf einbinden.

Max Schirmer, Vorsitzender der Linksfraktion, sprach zu den kommunalpolitischen Aufgaben. Es gilt Vertrauen in die Politik zu schaffen, um den Einfluss der AFD zu verringern - ein Verbot braucht Jahre.

Jutta Hanisch (VVN/BdA) sprach anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

Weiter folgten die Berichte der Bezirksfinanzrevisionskommission, der Mandatsprüfungskommission und die Beschlussfassung der Anträge.

Dann folgten die Wahlgänge für den Bezirksvorstand und den anderen wichtigen Besetzungen. Die Liste dazu findet ihr hier.

Auf der Tagung wurde zügig, aber korrekt gearbeitet. Die Wahlkommission hatte durch die vielen Wahlgänge ordentlich zu tun.

                                                                                                                                                                       Burkhard

Die Rote Socken Kampagne am 20. Januar 2024

„Die Linke zum Mitnehmen? Käffchen, Tee…?“ - So oder so ähnlich wurden vor einigen Tagen Hunderte von Pankower Bürger*innen angesprochen. Und die allermeisten sagten „Ja!“. An drei Stellen hatten Genoss*innen Infostände aufgebaut, die zugleich Annahmestellen für Kleider- und Sachspenden für Wohnungslose waren: Am Mühlenberg-Center, am Antonplatz und am Rathaus-Center. Zuvor hatten wir in den umliegenden Wohngegenden Flyer verteilt, die über die Kampagne informierten. Am 20.01.2024 vor Ort wurden dann insgesamt vier PKW-Ladungen Spenden gesammelt, die via die Berliner Stadtmission an Bedürftige weitergegeben werden.

An den Ständen gab es viele gute Gespräche. Fragen zur kommenden Wahl kamen ebenso auf wie Sorgen um zukünftige Wohnungs- und Sozialpolitik. Wir konnten wieder einmal mehr spüren, wie dringend Die Linke gebraucht wird. Es war schön zu erleben, wie viele Menschen Hoffnung in uns setzen. Zugleich sind die Ängste und Sorgen vielfältig und auch groß. Verständnis zeigen ist richtig und gut. Doch es wird an uns sein, Lösungen aufzuzeigen. Wir brauchen euch, denn Berlin braucht Die Linke. Mutig voran!

Für die tatkräftige Unterstützung an den Infoständen danken wir Pascal Meiser (Mitglied des Bundestags), Maximilian Schirmer (Landesvorsitzender und Fraktionsvorsitzender Linke Pankow), Elke Breitenbach (Mitglied des Abgeordnetenhauses), Petra Pau (Mitglied des Bundestags und Vizepräsidentin BT), Klaus Lederer (Mitglied des Abgeordnetenhauses) und Paul Schlüter (Bezirksverordneter).

Wir danken nicht zuletzt den freundlichen Spender*innen und der Berliner Stadtmission. Miteinander konnten wir ein bisschen mehr an sozialer Wärme schaffen!"

Unsere Ortsverband-Mitgliederversammlung

Am 16. November 2023 führten wir unsere Mitgliederversammlung vor Ort und per Video durch.

Insgesamt 16 Genossinnen und Genossen nahmen an der Veranstaltung teil. Adrian begrüßte die Anwesenden.

Unser Thema war die Wahl der Delegierten zur 9. Hauptversammlung in den Jahren 2024 und 2025. Wir durften 9 Delegierte wählen.

5 Genossinnen und 4 Genossen stellten sich zur Wahl. Sie stellten sich den Anwesenden vor und antworteten auf ihre Nachfragen.

Es wurden als Delegierte zur 9. Hauptversammlung gewählt: Delia, Elke, Antje, Patricia, Tamara, Adrian, Burkhard, Ivo und Christian.

Termine für November und Dezember wurden mitgeteilt. Die meisten davon sind auch auf unserer Website nachzulesen. Wir sprachen auch über das Kiezblatt und den Möglichkeiten der persönlichen Beitragserhöhung.

                                                                                                                                                                                          Burkhard

Nachdenken über Kinderarmut

DIE LINKE Pankow Süd und DIE LINKE Pankow Zentral

Am 17.10.2023 veranstalteten die Ortsverbände der Linken Pankow Süd und Zentral eine Diskussion zum wichtigen Thema Kinderarmut. In kleiner Runde kam es zu einem lebendigen Austausch zu diesem wichtigen Thema. Katrin Seidel, Mitglied des Abgeordnetenhauses, ursprünglich für diese Veranstaltung angekündigt, konnte krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen. Die Unterstützung von Familien hat für DIE LINKE. Pankow hohe Priorität.

Maria Bigos, Vorsitzende der Linksfraktion in der BVV, informierte über die Situation der Kinder in Pankow. 11,5 % von ihnen leben in Armut, das bedeutet z.B. für einen Vier-Personen-Haushalt mit zwei Kindern unter 14 Jahren ein Nettoeinkommen unter 31500 €. In den letzten Jahren wurde auch durch die Regierungsarbeit der Linken im Senat viel für die Berliner Kinder erreicht. So ist das Schulessen und die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln für Grundschulkinder kostenfrei. Betreuungskosten in den Kitas und Schulhorten bis zur 3. Klasse entfallen.

Allerdings sind viele Angebote zur Unterstützung von Familien mit Kindern nicht bekannt. Anträge sind oft schwer zugänglich und so formuliert, dass sie nicht ohne Schwierigkeiten ausgefüllt und gestellt werden können. Hier setzt sich die Linke für vereinfachte Sprache ein, damit die den Familien zustehenden Unterstützungsangebote auch wirklich von ihnen genutzt werden können.

Weitere Informationen übermittelte sie uns zum Kindergeld und zur Kindergrundsicherung, die nicht vor Ort geklärt werden konnten.

Moderator Paul Schlüter, Vorsitzender im Kinder- und Jugendhilfeausschuss der BVV Pankow, berichtete über seine Arbeit in einer Jugendfreizeiteinrichtung. Im Zusammenhang mit dem Netzwerk der Wärme gab der freie Träger Suppe an die Jugendlichen aus, ein Angebot, das von Vielen angesichts steigender Energiepreise gern angenommen wurde. Der neue Senat will das Netzwerk der Wärme wieder abschaffen. Als LINKE stellen wir uns dem natürlich entgegen. Paul Schlüter erläuterte die geplante Kindergrundsicherung.

Eine Lehrerin berichtete, welche konkrete Unterstützung es vom Land für die Schulen gibt. So übernehmen beispielsweise die Jobcenter problemlos die Kosten für Klassenfahrten bei Kindern mit Berlin-Pass. Auch die Kosten von eintägigen Ausflügen und Veranstaltungen werden für diese Kinder übernommen.
Aus dem Tiroler Viertel berichtete eine Engagierte aus einer Kiezinitiative, wie sie Angebote für Kinder im Laden einer Wohnungsbaugenossenschaft organisieren. Es wurde diskutiert, welche Rolle Genossenschaften und landeseigene Wohnungsbaugesellschaften bei der Unterstützung von Familien einnehmen können. Solidarisches Verhalten der Mieter*innen kann auch helfen. Eine Teilnehmerin berichtete von der Whatsapp-Gruppe aus ihrem Haus. Über diese können Mieterhöhungen besprochen und Widerstand und Beratungsmöglichkeiten organisiert werden.

Ein erkenntnisreicher Abend und ein herzliches Miteinander. Gern wieder.

                                                                                                                                                 Thomas, Burkhard und Antje

Liebe Genoss*innen der Linkspartei, vielleicht hat euch die schlechte Nachricht schon erreicht: Dem "nd" geht es finanziell sehr schlecht und wir sind gerade auf die Unterstützung von Leser*innen, Mitgliedern unserer nd.Genossenschaft und vor allem aber vielen Sympathisant*innen angewiesen. Weiterlesen

mit Vorliebe in Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow. Wie diese beiden Schornsteine, die er auf dem Hof-Gelände hinter dem Krankenhaus in der Fröbelstraße entdeckte, fotografiert der gebürtige Thüringer vom Jahrgang 1951, seit 50 Jahren in Berlin lebend, mit Leidenschaft Orte und städtische Szenerie mit Charme und dem Flair des Morbiden. Neue… Weiterlesen

Künstler*innen und interessante Persönlichkeiten in Pankow

Kirsten Wechslberger lebt in Pankow Zentral und arbeitet als Bildende- und Performance Künstlerin.

Delia Hinz ist eine interessante Persönlichkeit in Pankow Süd. Sie ist schon seit langer Zeit und noch immer politisch aktiv.

Hier geht es zu weiteren Informationen über diese interessanten Menschen.

Bitte gebt Bescheid, wen man noch vorstellen sollte.  Einfach eine Mail an Pankow Süd.                                                         

                                                                                                          B. Nowack

Bilder von Pankow-Süd