Niklas Schrader

für Carl-Legien-Siedlung und Humannplatz

Über mich

Ich wurde 1981 in Berlin geboren und bin hier aufgewachsen. Nach meinem Abitur im Jahr 2001 war ich zunächst Zivildienstleistender in der Drogenhilfe. Diese Zeit hat mich geprägt und mir früh gezeigt, wie wichtig solidarische Strukturen in unserer Gesellschaft sind.

Danach habe ich in Berlin und London Sozialwissenschaften studiert und an der Humboldt-Uni gearbeitet. Von 2009 bis 2016 arbeitete ich als Referent für Innen- und Rechtspolitik, Verfassungsschutz und Datenschutz sowie lange Zeit auch für Flüchtlingspolitik bei der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Seit Oktober 2016 bin ich selbst Mitglied des Abgeordnetenhauses für Die Linke.

In meiner politischen Arbeit setze ich mich besonders für bezahlbares Wohnen, den Schutz von Grundrechten und eine soziale Stadt ein. Ich bin für direkte Demokratie, soziale Lösungen für gesellschaftliche Konflikte und gegen den Ausbau des Überwachungsstaats aktiv. Als Vater von zwei Kindern kenne ich auch die Probleme und Anliegen von Familien in Berlin.

Bezahlbares Berlin. Sozial und gerecht.

Wohnen ist die soziale Frage unserer Stadt. Für viele Berlinerinnen und Berliner frisst die Miete inzwischen einen großen Teil des Einkommens. Gleichzeitig steigen die Gewinne großer Immobilienkonzerne weiter. Das verschärft die soziale Spaltung und verändert ganze Kieze.

Das muss sich ändern. Berlin braucht eine konsequente Mietenpolitik. Wirksame Mietobergrenzen, besseren Schutz vor Verdrängung und deutlich mehr Wohnungen in der öffentlichen Hand. Wohnungen sind keine Spekulationsobjekte. Sie sind unser Zuhause.

Für eine soziale Stadt brauchen wir gute Schulen und Kitas, eine funktionierende Verwaltung und eine stabile soziale Infrastruktur in den Kiezen. Die Menschen, die dort arbeiten, ob in Bildung, Pflege oder Verwaltung, müssen gute Arbeitsbedingungen und eine faire Bezahlung haben.

Auch demokratische Rechte gehören zu einer sozialen Stadt. Das Handeln von Sicherheitsbehörden muss transparent sein und kontrolliert werden können. Eine Politik, die auf immer mehr Überwachung setzt und dafür Millionen ausgibt, gefährdet Grund- und Freiheitsrechte und schwächt das Vertrauen in den Staat. Sicherheit entsteht dort, wo soziale Stabilität gestärkt wird, Nachbarschaften funktionieren und Grundrechte geschützt werden.

Stimme für Prenzlauer Berg und Weißensee

Seit zehn Jahren vertrete ich Berlin als Abgeordneter im Parlament. In dieser Zeit habe ich in vielen Gesprächen im Kiez erlebt, wo politische Entscheidungen den Alltag der Menschen unmittelbar betreffen und wo Politik manchmal zu weit von den Lebensrealitäten entfernt ist.

Prenzlauer Berg und Weißensee sind lebendige Stadtteile mit engagierten Nachbarschaften, Familien, Initiativen und Vereinen. Gleichzeitig wächst hier der Druck auf dem Wohnungsmarkt. Steigende Mieten und Verdrängung sorgen dafür, dass sich viele Menschen fragen, ob sie langfristig in ihrem Kiez bleiben können.

Ich setze mich dafür ein, dass unsere Stadtteile sozial ausgewogen und lebenswert bleiben: mit bezahlbaren Wohnungen und einer starken sozialen Infrastruktur. Ob sichere Schulwege, verlässlicher Nahverkehr oder Chancengleichheit in der Bildung – die Stadt muss besser funktionieren, und zwar für alle.

Unabhängigkeit und Transparenz in der Politik sind mir wichtig. Deshalb nehme ich keine Parteispenden von Unternehmen an. Einen Teil meiner Diäten gebe ich über Spenden an soziale, kulturelle und zivilgesellschaftliche Projekte weiter.