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Foto: Privat

Kiezspaziergang

Bei einem Kiezspaziergang durch Pankow und Prenzlauer Berg haben wir am 9. November an Stolpersteinen und Gedenktafeln der Opfer des Nationalsozialismus erinnert.

Erinnern im Kiez: Stolpersteine, Biografien und der 9. November

Am 9. November haben wir bei einem Kiezspaziergang durch Pankow und Prenzlauer Berg die Biografien hinter Stolpersteinen und Gedenktafeln in unserer Nachbarschaft kennengelernt und gemeinsam der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.

Im Mittelpunkt standen Menschen und Gruppen, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden: Jüdinnen und Juden, Antifaschist*innen, Menschen mit psychischen Erkrankungen, Menschen mit Behinderung, queere Menschen sowie Menschen, die von rassistischer Verfolgung betroffen waren. Die einzelnen Stationen machten deutlich, dass hinter jedem Stein eine persönliche Geschichte steht – aus unserem Kiez, aus unseren Häusern, aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft.

Organisiert wurde der Spaziergang von den Genoss:innen der BO „Merkste Selba?!“.

Der Rundgang endete an der Bösebrücke. Dort öffnete sich am 9. November 1989 erstmals ein Grenzübergang zwischen Ost- und West-Berlin – ein historischer Moment, der für das Ende der Berliner Mauer und den Beginn einer neuen politischen Realität stand. Gerade an diesem Datum wird deutlich, wie eng Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus und der Einsatz für Demokratie und Freiheit miteinander verbunden sind.

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