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Fachgespräch zu Kleingartenanlagen in Pankow

Fred Bordfeld und Udo Wolf im Gespräch mit Vertreter*innen aus Pankower Kleingartenanlagen.

Am 31. Oktober fand ein Fachgespräch der LINKEN in Pankow und Berlin zur Sicherung der Kleingartenanlagen statt.

Kleingartenanlagen sind wichtige Orte der Erholung und für ein gesundes Stadtklima unverzichtbar. DIE LINKE. setzt sich deshalb schon lange für die Belange der Kleingärtner*innen ein - gerade in Pankow, wo die meisten KGA in Berlin verortet sind. Doch bei fehlenden Wohnungen und kommunalen Flächen geraten die KGA immer mehr unter Druck. Wie können sie deshalb langfristig gesichert werden?

Darüber haben wir mit 10 Vertreter*innen aus Kleingartenanlagen und den drei Vorständen der Pankower Kleingartenverbänden in der KGA „Heinersdorf“ gesprochen. Weitere Gäste waren Fred Bordfeld, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Linksfraktion in der BVV Pankow und Udo Wolf, Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und direkt in Pankow gewählt.

Schwerpunkt der Diskussion war der Entwurf des Kleingartenentwicklungsplan. Dieser stand in zwei Punkten unter deutlicher Kritik:

  1. Geringer Schutz der Anlagen auf privaten Flächen, die in Pankow einen sehr hohen Anteil der KGA ausmachen.
     
  2. Weiterhin Schutzfristenregelung im Gegensatz zu dem im Koalitionsvertrag vorgesehenen Plan, den Kleingartenentwicklungsplan als Teil des Stadtentwicklungsplanes Grün zu überarbeiten und die Schutzfristen zugunsten dauerhafter Nutzungsrechte aufzugeben.

Der Antrag der AG Kleingarten der Berliner LINKEN an den Landesparteitag fand große Zustimmung, verknüpft mit dem Angebot noch einige Änderungswünsche einzubringen.