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Armutsbekämpfung

Armut bedeutet Mangel an Alltäglichem und Selbstverständlichem. Meist kein ausreichender Wohnraum, kein Kinobesuch oder Kindergeburtstag. Aufgrund steigender Mieten werden viele aus ihrem gewohnten Lebensumfeld verdrängt. Betroffene haben zu vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens keinen Zugang, sie können sich in diesem Leben nicht aktiv oder nur schwer einbringen. Armut verhindert Teilhabe und freie Entfaltung.

Die rot-rot-grüne Landesregierung hat in der vergangenen Wahlperiode eine Reihe von Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut auf den Weg gebracht, insbesondere bei der Kinderarmut. Dazu gehört ein kostenfreies Mittagessen an den Grundschulen, kostenfreie Nutzung des ÖPNV für alle Schüler*innen und die Bereitstellung von Laptops, damit Kinder, deren Eltern weniger Geld zur Verfügung haben, auch digital lernen können. Aber das ist noch lange nicht ausreichend.

Auch in Pankow gibt es Menschen, die Sozialleistungen beziehen und von Armut betroffen sind. Dazu gehören diejenigen, die trotz Erwerbsarbeit zum Jobcenter gehen müssen. Insbesondere in Folge der COVID-19-Pandemie ist die Anzahl der erwerbssuchenden Menschen deutlich angestiegen. Viele von ihnen arbeiten im Dienstleistungssektor, sie bekommen die Auswirkungen der Pandemie besonders schmerzhaft zu spüren. Betroffen sind auch viele Alleinerziehende und Familien mit Kindern. Mit Sorge beobachten wir auch die bedrohliche Zunahme von Altersarmut. Diese trifft insbesondere Frauen.

DIE LINKE. Pankow fordert einen regelmäßigen Armutsbericht für den Bezirk. In dessen Rahmen müssen auch die bestehenden Angebote kontinuierlich überprüft und notwendige Anpassungen vorgenommen werden. 

DIE LINKE. Pankow kämpft dafür, dass es in unserem Bezirk auch künftig ein Netzwerk an bedarfsgerechten Beratungs- und Hilfsangeboten gibt:

  • Wir wollen durch eine dauerhaft ausreichende Finanzierung die Schuldner- und Insolvenzberatung erhalten.
  • Wir unterstützen den Erhalt und Ausbau der Angebote der Wohnungslosen- und Kältehilfe. Dabei werden mehr geschützte Unterbringungsmöglichkeiten für Frauen und Kindern benötigt.
  • Zudem muss der Bezirk die Finanzierung der Tagesstätte des Sozialprojektes der Immanuel Beratung Prenzlauer Berg dauerhaft sichern.
  • Darüber hinaus unterstützen wir Hilfs- und Beratungsangebote, wie bspw. die Suppenküche des Franziskanerklosters Pankow und das „Café Treffpunkt“ der Heilsarmee im Prenzlauer Berg für Menschen in Notlagen. Neben der Essensversorgung sind das auch Orte, in denen die Menschen die notwendigen sozialen Kontakte knüpfen können.

DIE LINKE. Pankow fordert eine zügige Bearbeitung der Anträge für Leistungen der Bildung und Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen ebenso wie die konsequente Umsetzung des Jugendförder- und Beteiligungsgesetzes.