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extraDrei

#Unteilbar

Bei strahlendem Sonnenschein zogen am 13. Oktober über 242.000 Menschen mit der #Unteilbar-Demo durch Berlin. Was für ein wunderbarer Tag für die Demokratie, den Kampf gegen Rassismus und für eine solidarische Gesellschaft! Die unterschiedlichsten Menschen waren dabei. Und haben gezeigt, es ist möglich, ihre verschiedenen Kämpfe zu vereinen: ob für die Rechte von Geflüchteten oder queeren Menschen, für bezahlbare Wohnungen, für gute Pflege oder gegen Überwachung. Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden.

Angesichts des erstarkenden Rechtsextremismus und einer bürgerlichen Mitte, die sich von AfD und Co. durchs Dorf treiben lässt, kann der riesige Erfolg von #Unteilbar für uns Linke als Zeichen der Hoffnung, vielleicht sogar eines Aufbruchs links der Mitte gesehen werden. Neben hunderten Organisationen haben auch SPD, Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE an der Demo teilgenommen. Auf den Aufruf von #Unteilbar konnten wir uns alle einigen. Und das nicht, weil er beliebig gewesen wäre, sondern weil er die Gemeinsamkeiten betonte: für eine offene Gesellschaft, Solidarität und Menschenrechte. Würden alle drei Parteien diese Inhalte zur Leitlinie ihrer politischen Strategie machen, gäbe es die Chance auf Rot-Rot-Grün im Bund. Ich bin dafür, es zu versuchen.


Udo Wolf
Vorsitzender Linksfraktion Berlin