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Integrationssenatorin Elke Breitenbach

extraDrei

Vielfalt in die Verwaltung

Menschen mit Migrationsgeschichte sind in der öffentlichen Verwaltung immer noch stark unterrepräsentiert. Obwohl jede*r dritte Berliner*in einen Migrationshintergrund hat, liegt ihr Anteil nur bei zwölf Prozent in der Verwaltung. Das muss sich ändern. Die Vielfalt in der Berliner Bevölkerung muss sich auch in den Verwaltungen abbilden.

Deshalb hat Integrationssenatorin Elke Breitenbach (DIE LINKE.) ein neues Gesetz zur Förderung der Partizipation in der Migrationsgesellschaft (PartMigG) vorgelegt. Es soll die Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte in der Verwaltung verbessern. Vorhandene Zugangsbarrieren sollen durch gezielte Förderung und Einbindung migrantischer Organisationen in behördliche Entscheidungsprozesse abgebaut werden. Um die strukturelle Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt auszugleichen, soll es Zielvereinbarungen geben: Menschen mit Migrationshintergrund werden bei gleicher Eignung so lange besonders berücksichtigt, bis ein Anteil erreicht ist, der ihrem Anteil an der Berliner Bevölkerung von derzeit 35 Prozent entspricht. Neu ist auch, dass Berlin einen Beirat für die Angelegenheiten der Roma und Sinti bekommt.

Das neue Partizipationsgesetz ist ein wichtiger Schritt, um mehr Menschen mit Migrationsgeschichte und von Rassismus Betroffenen den Weg in die Verwaltung und die öffentlichen Unternehmen zu öffnen.


Die Redaktion