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Berliner Allee: Laut und gefährlich

extraDrei

Verkehr: Umbau der Berliner Allee

Die Umgestaltung der Berliner Allee ist ein Verkehrsdauerbrenner in Pankow. Vor allem für Fußgänger*innen und Radfahrende ist die stark befahrende Straße gefährlich. Das monieren Anwohner*innen seit Jahren zu Recht.

Schon in der letzten Wahlperiode hat das Pankower Bezirksamt von einer Umgestaltung der Berliner Allee gesprochen. Für den Neubau der Berliner Allee von der Pistoriusstraße / Albertinenstraße bis zur Rennbahnstraße sei die Aufnahme in die Investitionsplanung bei der Senatsfinanzverwaltung für einen Baubeginn in 2017 beantragt worden. Passiert ist bislang: nichts.

Nun soll nach Aussagen der zuständigen Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz eine Umgestaltung auch ohne eine vorherige Machbarkeitsstudie möglich sein. Als Kern stünde bereits fest, dass geschützte Radstreifen entstehen, jeweils auf Kosten der Parkspur bzw. einer Spur des Kraftfahrzeugverkehrs. Weiterhin unklar sei aber der Zeitplan, weil man die umfangreichen Sanierungen mit der BVG abstimmen müsse.

Für DIE LINKE. Pankow ist klar: Wir brauchen auf der Berliner Allee barrierefreie Gehwege und sichere Fußgängerquerungen. Das Tempo muss auf 30 km/h abgesenkt werden. Das erhöht die Verkehrssicherheit und senkt die Emissionen. Notwendig ist auch eine grundhafte Erneuerung der Fahrbahn, damit es weniger Lärm gibt. Und wer schon einmal als Radfahrer*in auf der Berliner Allee unterwegs war, weiß, wie gefährlich das sein kann. Deswegen brauchen wir durchgehende, sichere Radverkehrsanlagen. Eine gemeinsame ÖPNV-Spur für Bus und Straßenbahn wäre ebenfalls sinnvoll. Damit die Öffis schneller vorankommen.


Jurik Stiller
Bezirksverordneter