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extraDrei

TXL: Schließung überfällig

Seit Beginn der Corona-Krise sind die Fluggastzahlen an den Flughäfen in Brandenburg und Berlin eingebrochen. Über dem Pankower Himmel herrscht derzeit weitgehend Ruhe. Ein Segen für die Anwohnenden, die seit vielen Jahren für die Schließung von Tegel kämpfen.

Sowohl Schönefeld als auch Tegel verzeichnen derzeit ein Prozent der Starts und Landungen, die noch bis vor wenigen Wochen üblich waren. Trotzdem haben die Bundes- und die Brandenburger Landesregierung zunächst am Parallelbetrieb der beiden Flughäfen festgehalten. Die Linksfraktion hat immer gesagt: Der Shutdown für Tegel ist längst überfällig. Wir haben deutlich gemacht, dass Brandenburg und der Bund ihre Blockadehaltung gegenüber einer Einstellung des Betriebs in Tegel endlich aufgeben und nicht noch mehr Steuergeld verbrennen dürfen. Der Leerlaufbetrieb in Tegel kostet jeden Tag 200.000 Euro. Geld, das wir als Krisenhilfe in anderen Bereichen dringend brauchen.

Ende April haben sich Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft erneut mit dem Thema befasst. Der Aufsichtsrat stimmte für eine vorübergehende Schließung des Flughafens Tegel zum 1. Juni 2020. Allerdings zögert die Bundesregierung noch und bringt den 1. Juli 2020 für eine Schließung ins Spiel.

Wir bleiben dabei: Tegel muss und wird schließen.


Carsten Schatz
Mitglied des Abgeordnetenhauses


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