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Sandhaus Buch: Protest vorprogrammiert

Über 4.800 Unterschriften überbrachte Ende November die Initiative Buch – Am Sandhaus den Abgeordneten. Sie plädiert für den Erhalt des Kinder- und Jugendprojekts „Moorwiese“, des Naturerfahrungsraums und des Waldkindergartens, die alle unweit des S-Bahnhofs Buch mitten im Bucher Wald liegen. 

Am Sandhaus Buch ist ein neues Stadtquartier mit tausenden Wohnungen in Planung. Nicht nur der Umfang der Bebauung ist streitig, sondern auch ob die Kinder- und Jugendprojekte dafür umziehen müssen oder durch viele Wohnhäuser „eingemauert“ werden. Zudem bedrohe die heranrückende Wohnbebauung die Große Moorlinse mit ihren vielen einzigartigen Wasservögeln. 

Dass die Kinder- und Jugendprojekte am Standort erhalten bleiben sollen, ist Beschlusslage in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow (BVV). Dafür setzt sich auch die Linksfraktion in der BVV ein. Die Planungen für das Stadtquartier macht aber die Senatsstadtentwicklungsverwaltung, die – so die Initiative - die Einwände bislang weitgehend ignoriere. Die Initiative fordert eine echte Bürgerbeteiligung.  

Nach dem Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und LINKEN sollen in Berlin mehr als 200.000 Wohnungen gebaut werden. Geprüft werden soll auch, ob in den neuen Stadtquartieren weitere als die bislang geplanten Wohnungen entstehen können. Das kann dann auch das Quartier Am Sandhaus Buch treffen. Protest dürfte vorprogrammiert sein.  


Sandra Brunner 
Mitglied des Abgeordnetenhauses 


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