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extraDrei

Pfefferbett

Die Berliner Kältehilfe ist zum 1. November 2020 mit 1.000 Notübernachtungsplätze in die Saison gestartet. Sie bietet obdachlosen Menschen einen Platz in der Nacht, der in der kalten Jahreszeit vor dem Erfrieren schützt. Wegen der COVID 19-Pandemie können viele Einrichtungen weniger Notschlafplätze als im vergangenen Jahr anbieten. Auch in den Notunterkünften müssen die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Zum Glück wurde die Finanzierung der Mehrkosten durch das gemeinsame Engagement der Senatssozial- und der Finanzverwaltung gesichert.

Pankow hat auch eine neue Einrichtung, die Notübernachtungsplätze anbietet. Das Hostel Pfefferbett kooperiert erstmalig mit der Kältehilfe und hat 90 Plätze. Statt Rucksacktourist*innen auf dem alten Brauereigelände Am Pfefferberg gibt es Platz für Menschen in Not. Außerdem können angesichts des Beherbergungsverbots die Arbeitsplätze der Beschäftigten des Hostels gesichert werden.

Elke Breitenbach (DIE LINKE), Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, sagte zum Start der Kältehilfe: „Die Kältehilfe ist das niedrigschwelligste Angebot der Unterbringung, um Menschen vor dem Erfrieren zu schützen. Die neuen Beschränkungen in der Coronakrise bringen obdachlose Menschen in eine besonders schwierige Situation. Wir alle sind dafür verantwortlich, die Menschen zu schützen, die unsere Hilfe benötigen.“


Die Redaktion