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extraDrei

Notunterkunft geöffnet

In der Berliner Nacht der Solidarität wurden in Berlin ungefähr 2.000 auf der Straße lebende Menschen gezählt. Wenn die kalte Jahreszeit anbricht, ist dies für sie die härteste Zeit im Jahr. Die Kältehilfe leistet hier wichtige Hilfe. In den Notübernachtungen gibt es einen Schlafplatz und eine warme Mahlzeit. Die Kältehilfe endete planmäßig am 30. April.

Trotzdem mussten die 100 Bewohner*innen der Notübernachtung Storkower Straße das Haus nicht verlassen. Das landeseigene Gebäude ist nunmehr eine ganztägige Unterkunft für obdachlose Menschen, die in Kooperation mit der Senatssozialverwaltung, dem Bezirksamt Pankow und dem sozialen Träger GEBEWO betrieben wird. Maximal zwei Personen schlafen in einem Zimmer, sodass es möglich ist, mehr als zwei Meter Abstand zu halten. Die Gäste werden mit warmen Mahlzeiten versorgt, es gibt eine psychosoziale und sozialpädagogische Betreuung, um mit den Bewohner*innen Wege aus der Obdachlosigkeit zu finden und mögliche Ansprüche auf soziale Leistungen zu prüfen.

Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, sagte dazu: „In Zeiten von Corona können wir obdachlosen Menschen nicht sagen, sie sollen zu Hause bleiben. Deshalb haben wir zuerst eine Jugendherberge in der Kluckstraße mit 200 Plätzen als ganztägige Unterkunft für sie bereitgestellt, nun folgt die Storkower Straße im 24/7-Betrieb.“


Sandra Brunner
Stellv. Vorsitzende DIE LINKE. Berlin


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