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extraDrei

Nacht der Solidarität

Seit dem Amtsantritt der linken Senatorin Elke Breitenbach im Jahr 2016 ging ein Ruck durch die Berliner Wohnungslosenpolitik. Das war und ist bitter nötig. Rund 36.000 Menschen leben in Wohnungslosenunterkünften. Hinzu kommen die obdachlosen Menschen. Wie viele das sind, wissen wir nicht.

In den Strategiekonferenzen zur Wohnungslosenhilfe wurde zum ersten Mal über Wohnungslosigkeit mit allen Beteiligten und den Betroffenen gesprochen. Zu den Ergebnissen gehört das Projekt Housing First. Wohnungslose Menschen bekommen ohne jede Vorbedingung eine eigene Wohnung. Zudem wurde die Straßensozialarbeit mit deutlich mehr Geld ausgestattet. Es geht es darum, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen, die auf der Straße leben, und ihnen die Wege in das Hilfesystem – zu Sozialleistungen, gesundheitlicher Versorgung bis hin zu einem Leben im eigenen Wohnraum - aufzuzeigen.

Nicht zuletzt deshalb wuchs seit 2016 die Anzahl der Notübernachtungsplätze in der Kältehilfe von rund 630 auf 1.200 Plätze. Jede*r soll in den kalten Monaten einen warmen Schlafplatz und eine warme Mahlzeit haben.

Angelehnt an die Pariser »Nuit de la Solidarité« wird am 29. Januar 2020 die Anzahl der obdachlosen Menschen in unserer Stadt ermittelt. Auf Basis der Ergebnisse sollen Hilfen für obdachlose Menschen gezielter angeboten werden, beispielweise für obdachlose Frauen.


Stefanie Fuchs
Mitglied des Abgeordnetenhauses


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