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extraDrei

Mehrheit will deckeln

59,4 Prozent der Berliner*innen befürworten die Einführung des Mietendeckels inklusive Mietenstopp, Mietobergrenze und der Möglichkeit, Mieten abzusenken. Das hat eine im Oktober durchgeführte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Civey ergeben.

42,1 Prozent der 1.002 Befragten beantworteten die Frage »Befürworten Sie die Einführung eines Mietendeckels, der neben Mietenstopp und Mietobergrenze auch die Möglichkeit enthält, Mieten abzusenken?« mit »Ja, auf jeden Fall« und 17,3 Prozent mit »Eher ja«. 6,4 Prozent sind unentschieden. 12,6 Prozent beantworteten die Frage mit »Eher nein« und 21,6 Prozent mit »Nein, auf keinen Fall«.

Die Zustimmung ist bei Menschen mit sehr niedriger Kaufkraft mit 70,8 Prozent überdurchschnittlich hoch. Auch fast 70 Prozent der arbeits- oder erwerbslosen Menschen sprachen sich für den Mietendeckel aus. »Die Angst vor der nächsten Mieterhöhung ist natürlich besonders für Menschen mit wenig Geld eine große Belastung,« so Udo Wolf, Vorsitzender der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. »Mit dem Mietendeckel schützt Rot-Rot-Grün die Mieterinnen und Mieter in der Stadt fünf Jahre lang vor Mieterhöhungen und verhindert so Verdrängung. Mit den Obergrenzen bei Wiedervermietungen senken wir außerdem die davonrennenden Angebotsmieten. Dadurch werden auch Menschen mit wenig Geld wieder die Möglichkeit haben, umzuziehen.«


Die Redaktion