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Die Schwimm- und Sprunghalle (SSE) im Europasportpark am S Landsberger Allee ist Relikt der verpatzten Berliner Olympiabewerbung in den neunziger Jahren. Als es mit Olympia nichts wurde, wurde der Komplex nicht vollständig fertiggestellt. Mittlerweile ist die SSE aus der Sportlandschaft nicht mehr wegzudenken. Spitzensport, Schul-, Kita- und Vereinssport sind hier genauso zu Hause wie die vielen Freizeitsportler*innen, die ihre Bahnen schwimmen.

Die SSE ist heute im Zentrum eines attraktiven Wohnviertels. Mit dem Wohnraum ist der Bedarf an sozialer Infrastrukturund Sportmöglichkeiten gewachsen. Die Forderung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow (BVV), zehn Prozent der SSE, also rund 5.600 qm, die sich im Rohbau befinden, dafür zu nutzen, kommt zum richtigen Zeitpunkt. Sie richtet sich direkt an den Senat, in dessen Zuständigkeit sich die Sportanlage befindet, die von den Berliner-Bäder-Betrieben bewirtschaftet wird.

Das Abgeordnetenhaus hat die Pankower Idee aufgegriffen. Auf Initiative der rot-rot-grünen Koalition wurde der Senat aufgefordert, die Potenziale der SSE einschließlich des Daches zu nutzen und dabei neben Sportbedarfen auch soziale Infrastruktur zu berücksichtigen. Welche Nutzungen es sein sollen, das sollen Land, Bezirk, Nachbarschaften und der Sport gemeinsam verabreden. Eine erste Machbarkeitsstudie wird für Mitte 2020 erwartet.


Philipp Bertram
Mitglied des Abgeordnetenhauses


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