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extraDrei

Mehr Öffis

Gerade auf kommunaler Ebene bedeutet, Verkehrspolitik zu betreiben, dickste Bretter zu bohren und nur unmerklich Fortschritte im Sinne der Pankower Bevölkerung zu erreichen. Das liegt vor allem daran, dass viele Straßen sowie der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) nicht in die Zuständigkeit der Berliner Bezirke fallen, sondern in die der Landesverwaltung. Davon darf man sich nicht irre machen lassen. Taktverdichtungen auf den Metro-Tram-Linien, wie von uns lange gefordert, erfolgen nun nach und nach. Der Nahverkehrsplan Berlin hat erstmals einen großen Teil unserer Forderungen für die tangentialen Busverkehre in äußeren Ortsteilen aufgenommen. Zum Teil sind sie auch schon umgesetzt, wie zum Beispiel in Wilhelmsruh.

Und wir haben endlich dafür sorgen können, dass die scheinbar unendliche Geschichte des Kiez-Busses in Blankenburg ein gutes Ende findet: Im Jahr 2021 werden die baulichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der Kiez-Bus spätestens 2022 seine Fahrten aufnehmen kann.

Auch der Ausbau innerstädtischer Fahrradrouten geht voran, auch wenn das vielen Fahrradfahrenden viel zu langsam geht. Hier verlangt die politische Kunst jedoch zu aller erst den Ausgleich der verschiedenen berechtigten Interessen. Wir suchen dabei nach dem für Radfahrende sichersten Weg, der nicht unbedingt auch der kürzeste sein muss. Die Ausweisung von Gleim- und Stargarder Straße als Fahrradstraße ist ein erster Schritt zu einer tangentialen innerstädtischen Fahrradroute.


Wolfram Kempe
Verkehrspolitischer Sprecher