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extraDrei

Lockdown muss sozial sein

Die Covid-19-Pandemie zeigt die sozialen Unterschiede wie in einem Brennglas. Das kostenlose Mittagessen für Schüler*innen fällt weg. Obst und Gemüse sind teurer geworden. Der Regelsatz reichte vorher schon nicht, um sich gesund zu ernähren. Die Politik im Bund beschließt die Maskenpflicht, ohne daran zu denken, wie sich einkommensarme Menschen dies leisten sollen.

Schulen sind zum zweiten Mal zu. Schon der erste Lockdown hat Kinder abgehängt, die keinen Computer besitzen. Und es fehlt immer noch an digitaler Ausstattung. 

Gaststätten, Kinos und Hotels werden geschlossen. 60 Prozent vom netto als Kurzarbeitergeld reichen nicht aus. Der Gang zum Jobcenter ist vorprogrammiert.

Deswegen ist es richtig, dass Wohlfahrtsverbände und DIE LINKE. für 100 Euro mehr sofort im Monat für die sozialleistungsbeziehenden Haushalte eintreten. Rot-rot-grün in Berlin hat schon beim ersten Lockdown einen solchen Corona-Mehrbedarfszuschlag gefordert. Der Bund blieb tatenlos. Ein armutspolitischer Offenbarungseid. Weil der Corona-Schutz nicht vom Geldbeutel abhängen darf, werden in Berlin vor allem OP-Masken an fast 700.000 Menschen kostenlos verteilt.

DIE LINKE. tritt dafür ein, dass Laptops für Kinder aus einkommensarmen Haushalten mit einem Zuschuss finanziert werden. Das Kurzarbeitergeld muss auf 90 Prozent erhöht werden, damit existenzielle Ausgaben gedeckt werden können. 


Sandra Brunner
Vorsitzende DIE LINKE. Pankow


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