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extraDrei

Kurz aus dem Kiez und der BVV

  • Berliner Allee

In einem gemeinsamen Antrag fordern SPD und LINKE das Bezirksamt auf, sich in Bezug auf die Sanierung der Berliner Allee bei der Senatsverwaltung für barrierefreie Gehwege, sichere Fußgängerüberwege, vom Antonplatz bis Bernkasteler Straße durchgehende, sichere Radwege sowie eine gemeinsame ÖPNV-Spur für Bus und Straßenbahn einzusetzen. Auch die Einrichtung einer Tempo 30-Zone ist vom Antonplatz bis Bernkasteler Straße anzuordnen. Der Antrag wurde in der BVV beschlossen.

  • Park am Weißen See

Wiederum gemeinsam mit der SPD ersucht die Linksfraktion das Bezirksamt, für den Park am Weißen See ein Blindenleitsystem zu entwickeln, das seheingeschränkten Nutzer*innen eine eigenständige Durchquerung der Grünanlage ermöglicht. »In der Blindenwohnstätte Berlin (Haus Weißensee) in der Berliner Allee leben ca. einhundert sehbehinderte und seheingeschränkte Menschen direkt am Weißen See. Ein Ausbau der Barrierefreiheit würde für die Menschen eine reale Verbesserung bedeuten und ihren Bewegungsradius stark erweitern.«, meint Maximilian Schirmer von der Linksfraktion und Mitglied im Sozialausschuss. Die BVV beschloss den Antrag mit großer Mehrheit.

  • Panzersperre?

Die Neugestaltung des Fröbelparks mit einem geschwungenen Betonwall veranlasste den Bezirksverordneten Wolfram Kempe (DIE LINKE) zu fragen, warum das Bezirksamt eine – wenn auch dilettantische – »Panzersperre« zur Prenzlauer Allee hin hat errichten lassen. Tatsächlich handelt sich um eine Lärmschutzwand. Die Parkanlage soll durch die Reduzierung der Lärmbelästigung, die durch den Auto- und Straßenbahnverkehr entstehen, an Aufenthaltsqualität gewinnen. Schöner macht das die 86 Meter lange Mauer allerdings nicht.

  • Ackerkauf

Das Vorkaufsrecht ist bekannt dafür, dass der Bezirk einem neuen Eigentümer ein Wohnhaus wegschnappt, um Mieter*innen zu schützen und Verdrängung zu verhindern. So geschehen letztes Jahr in der Gleimstraße 56. Nunmehr hat der Bezirk erstmals das Vorkaufsrecht an zwei Ackerflächen in Karow ausgeübt. Pankow will die rund 70.000 Quadratmeter großen Freiflächen gemeinsam mit zwei kommunalen Wohnungsbaugesellschaften zu Wohnbauflächen entwickeln. 50 Prozent der Wohnungen sollen mietpreisgebunden sein.