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Obdachlosigkeit am U-Bhf. Eberwalder Straße

extraDrei

Es geht um Würde - Obdachlosigkeit bekämpfen!

Die Zahlen zu Wohnungs- und Obdachlosigkeit sind unfassbar. Fast 50.000 Menschen in Berlin müssen mangels eigenem Wohnraum untergebracht werden. Sie wohnen in Hostels, Pensionen und Wohnungslosenunterkünften. Darüber hinaus leben Menschen auf der Straße. Wieviele das genau sind, weiß niemand. Schätzungen gehen von 4.000 bis 10.000 Menschen aus.

Auch in Pankow sehen wir sie. Immer häufiger. Für obdachlose Menschen ist der Alltag in jeder Hinsicht schwer. Es mangelt an Geld, medizinischer Versorgung, Privatsphäre, Teilhabe, Wärme und vielem mehr. Respekt und Anteilnahme wird diesen Menschen meist wenig entgegengebracht. Diese Mauern zu durchbrechen, ist schwer.

Dass etwas gegen Obdach- und Wohnungslosigkeit getan werden muss, ist nun endlich in der Berliner Politik und Verwaltung angekommen. Auf Landesebene werden Strategien entwickelt und mehr finanzielle Mittel bereitgestellt. Auch in Pankow haben wir durch Beharrlichkeit das Thema Obdachlosigkeit zu einem Schwerpunkt gemacht. Statt dass die Ordnungskräfte die Menschen einfach weiterschicken, sollen die Sozialdienste beim Erstkontakt eingebundenen werden. Unter anderem durch mehrsprachige Infoflyer sollen Hilfsangebote und Anlaufstellen vermittelt werden. Zusätzlich braucht es aufsuchende Sozialarbeit, die Vertrauen aufbaut und die Probleme der obdachlosen Menschen aufgreift. Es geht um Zugang zur Gesundheitsversorgung, um ein Dach über dem Kopf, um Teilhabe, um Zugang zu existenzsichernden Leistungen. Es geht um Würde.

Dafür setzen wir uns entschlossen ein.
 

Maximilian Schirmer
Bezirksverordneter