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extraDrei

Gleiche Rechte für Frauen: Nicht geschenkt, sondern erkämpft!

Am 19. Januar 1919 nahmen Frauen in Deutschland bei der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung erstmals ihr Wahlrecht wahr. Wählen dürfen und selbst gewählt werden - für Frauen in Deutschland heute selbstverständlich, ein fester Bestandteil unserer Demokratie und auf dem Weg zu noch mehr Geschlechtergerechtigkeit.

Am 26. Mai 2019 findet die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Ein Blick in den Entwurf des Wahlprogramms zeigt, dass DIE LINKE konsequent für gleiche Rechte und Lebensbedingungen der Frauen sowie gegen jegliche Form von Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen kämpft. Ein Blick in die Programme rechter Parteien in Europa zeigt hingegen einen massiven Angriff auf die Rechte von Frauen. So finden sich im Programm der AfD die Forderungen nach Streichung staatlicher Förderung der „Gender-Forschung als Steuerverschwendung“ und die Abschaffung der Gleichstellungsbeauftragten an den Universitäten. Rechte Parteien in Frankreich, Österreich und Großbritannien fordern die Streichung finanzieller Mittel für Frauenhäuser, eine Familienförderung nur für „einheimische Familien“ und die Rückbesinnung auf das traditionelle Frauenbild - als Mutter und Hausfrau.

Rechtspopulismus und Antifeminismus sind eine Bedrohung der Gleichstellungspolitik und für all das, was im 20. und 21. Jahrhundert erreicht wurde. Sie bedrohen die Rechte von Frauen und sind ein Rückschritt auf dem noch langen Weg zu wirklicher Gleichstellung.

Wehren wir uns gemeinsam dagegen. Auch mit unserer Stimme zur Europawahl am 26. Mai.


Tina Pfaff
Bezirksverordnete