Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
Stargarder Str. Ecke Lychener Str.

extraDrei

Infos aus der BVV und aus dem Kiez

  • Für saubere Schulen

Im Januar hatten Vertreter*innen der Initiative »Schule in Not« der BVV einen »Einwohnerantrag« mit über 1.000 Unterstützer*innen übergeben. Nach Beratungen im Schul- und Finanzausschuss beschloss die BVV nunmehr einstimmig den Einwohnerantrag. Darin wird das Bezirksamt aufgefordert, die Hygiene in Schulen durch weitere Reinigungen zu verbessern und die Schulreinigung schrittweise zu rekommunalisieren. Andernorts hat sich gezeigt, dass es möglich und wirtschaftlicher ist, mit eigenem, in der Verwaltung beschäftigtem Personal die Reinigung von Schulen vorzunehmen. Dortmund und Freiburg sind dafür gute Beispiele. Dort sind nicht nur die Schulen sauberer geworden, sondern die öffentliche Hand hat auch Kosten eingespart.

  • Parkklinik: Kurze Wege

Für die Senior*innenvertretung setzt sich Michael van der Meer, Mitglied der Linksfraktion und Vorsteher der BVV, in einem Antrag für die Einrichtung einer Bushaltestelle der BVG in der direkten Nähe der Park-Klinik Weißensee ein. »Die Park-Klinik ist zwar gut mit der BVG zu erreichen, allerdings ist die nächste Bushaltestelle am Mirbachplatz ca. 400 m entfernt. Diese Entfernung ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen schwer zu bewältigen«, so die Begründung der Senior*innenvertretung für diesen Vorschlag. Der Antrag wurde mit großer Mehrheit in der BVV beschlossen.

  • Doppelschlag beim Vorkaufsrecht

Die Mieter*innen freut’s, uns auch: Der Bezirk hat bereits im April das Vorkaufsrecht für 28 Wohn- und fünf Gewerbeeinheiten in den Häusern Lychener Straße 67 und Stargarder Straße 65/66 in Prenzlauer Berg zugunsten der Wohnungsbaugenossenschaft Am Ostseeplatz e.G. ausgeübt. Das Grundstück liegt im Gebiet der Erhaltungsverordnung Helmholtzplatz. Auch das Haus in der Hadlichstraße 29 im sozialen Erhaltungsgebiet Pankow Zentrum ist durch die landeseigene Gesobau übernommen worden. So werden Mieter*innen in 28 weiteren Wohnungen vor Verdrängung geschützt.

  • Mobiles Angebot für Obdachlose

Menschen sind aufgerufen, möglichst zu Hause zu bleiben. Obdachlose Menschen leben jedoch weiterhin auf der Straße. Für sie gibt es kaum Rückzugsräume und Schutz vor Erkrankungen. Neben der Versorgung mit mehrsprachigen Informationen zum Corona-Virus verteilt nunmehr der Träger Horizonte in Kooperation mit der Berliner Stadtmission frische Lebensmittel, Hygieneartikel und sonstige Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs an Wohnungslose in Pankow. Wer einem Menschen in Pankow begegnet, der ein Hilfspaket benötigt, meldet sich am besten telefonisch beim Team der Straßensozialarbeit von Horizonte unter 0176 1388 1750.