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Es wird viel gebaut, aber zu teuer. Und: Stadt ist mehr als Wohnen.

extraDrei

In Pankow gut miteinander leben

Eines der größten Probleme Berlins ist der Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Um dem entgegenzuwirken, sind zwei Aspekte wichtig: der Schutz der Bestandsmieter*innen und die Schaffung neuer, bezahlbarer Wohnungen. Das gilt besonders für Pankow als größten Bezirk mit einem enormen Bevölkerungswachstum. Niemand hat die Illusion, dass das einfach ist. Gelingen wird linke Stadtentwicklung nur im Zusammenspiel von Land und Bezirken, von Verwaltung und Mieter*innen.

Als der Berliner Senat seine überdimensionierten Pläne für den »Blankenburger Süden« vorlegte, haben wir als Bezirk Korrekturen durchgesetzt. Beim Wohnungsbauprojekt an der Michelangelostraße haben wir gemeinsam mit Nachbarschaftsinitiativen dafür Sorge getragen, dass die Pankower Verwaltung keine zu massive Bebauung plant.

DIE LINKE will nicht Wohnungsbau in Pankow verhindern, sondern der Neubau-Hysterie eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung entgegensetzen. Wir brauchen bezahlbare Mieten und lebenswerte Stadtquartiere. Wir wollen Verschlechterungen für die Nachbarschaft und für die Stadtökologie minimieren.
Um Mieter*innen vor Vertreibung zu schützen, haben wir die Unterstützung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. Wir arbeiten daran, dass das Bezirksamt Pankow die zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel zum Mieterschutz voll ausschöpft. Zudem brauchen wir eine Veränderung des Mietrechts auf Bundesebene, um Wohnraum wirksam schützen zu können.


Fred Bordfeld
Stadtentwicklungspolitischer Sprecher