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Die Mieter*innen in der Gleimstraße 56 wehren sich.

Matthias Zarbock extraDrei

Gleimstraße 56

Verdrängung der Mieter*innen verhindern

Schlechte Nachrichten für die Bewohner*innen der Gleimstraße 56 im Ortsteil Prenzlauer Berg: Ein Investor, der lange Zeit unbekannt blieb, hat das Haus gekauft. Nun fürchten die Mieter*innen, dass sie aus dem Haus verdrängt werden. Mit einem gemeinsamen Dringlichkeitsantrag von Linksfraktion und SPD, der gegen die Stimmen von CDU und AfD beschlossen wurde, forderte die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) das Bezirksamt auf, alles zu unternehmen, damit dies nicht geschieht. Dazu gehören die Anwendung des Vorkaufsrechtes und der Erhalt der Kita im Haus.

Damit die Kommunalpolitik sich auch weiterhin an dieses Thema erinnert, überreichten die Mieter*innen kleine Gläser mit selbst zubereiteter Marmelade - nicht als Geschenk, sondern als »Kampfmarmelade«, wie ein Vertreter der Gleimstraße 56 formulierte. Nun werden wir jeden Morgen beim Frühstück an sie denken.

Das Thema Mieterschutz beschäftigte die BVV auch bei einem Antrag von LINKE und SPD, mit dem wir die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen abwenden wollen. Auch hier gab es, wie es bereits eine traurige Tradition geworden ist, Widerstand von CDU, FDP und AfD. Mit unseren Partnerinnen in der Pankower Zählgemeinschaft – SPD und Grünen – werden wir auch angesichts dieser klientelgeleiteten Verantwortungslosigkeit dafür Sorge tragen, dass die Mieterschaft Berlins so weit wie irgend möglich vor Verdrängung geschützt wird!

Matthias Zarbock

Vorsitzender der Linksfraktion