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extraDrei

Gemeinsam lernen

Im August hat der Berliner Senat eine Änderung des Schulgesetzes auf den Weg gebracht. Die Gemeinschaftsschule soll Regelschule werden. In ihr lernen alle Kinder von der ersten Klasse bis zum Abitur.

Dass die Gemeinschafts- nun bald Regelschule wird, dafür brauchte es einen langen Atem. Unter der rot-roten Landesregierung wurde die Gemeinschaftsschule als Pilotprojekt vor mehr als zehn Jahren eingeführt. Die erste Gemeinschaftsschule war die Wilhelm von Humboldt Gemeinschaftsschule am Humannplatz. Sie ging am 1. August 2008 an den Start. Schüler*innen lernen jahrgangs- und fachübergreifend. Individuelles und kooperatives Lernen stehen im Vordergrund. Auch die Freizeitangebote sind vielfältig.

Die zehnjährige Pilotphase der Gemeinschaftsschulen wurde wissenschaftlich begleitet und hat tolle Ergebnisse gezeigt. Eine veränderte Pädagogik und gute Bedingungen für Schüler*innen in heterogenen und in inklusiv lernenden Lerngruppen bringen deutlich höhere Lernerfolge. Das gilt sowohl für Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf als auch für leistungsstarke Schüler*innen. Den Gemeinschaftsschulen gelingt es, den Bildungserfolg ihrer Schüler*innen von deren sozialer Herkunft abzukoppeln und sich zu Schulen für alle zu entwickeln, in denen alle erfolgreich lernen können.

Die Änderung des Schulgesetzes muss noch durch das Abgeordnetenhaus beschlossen werden.

Die Redaktion