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Das Frauenzentrum Paula Panke

extraDrei

Es war nicht die Olsenbande!

Das Frauenzentrum Paula Panke gibt es jetzt seit gut 30 Jahren. Hier können sich Frauen vernetzen, finden tolle Vernissagen wie die aktuelle Ausstellung „PankOWER Frauen“ statt, Zufluchtswohnungen für von Gewalt betroffene Frauen werden angeboten und Unterstützung bei Sozial- und Rechtsfragen geleistet. Als Projekt der Pankower Trägerlandschaft, das sich für Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit einsetzt, war und ist es besonderen Anfeindungen der AfD ausgesetzt. Die Gründung eines breiten, überparteilichen Bündnisses »Pankower Frauen* gegen Rechts“ war eine Antwort auf diese massiven Angriffe.

Am 15./16. August wurde sowohl in das Frauenzentrum in der Schulstraße als auch in der Langhansstraße eingebrochen. Der Tresorschrank wurde aus der Wand gerissen, öffentliche Fördergelder sowie mühsam erwirtschaftete Vereinseinnahmen geraubt. Dieser vierte Einbruch innerhalb des letzten halben Jahres lässt Paula Panke nicht mehr an Zufälle glauben. Das Frauenzentrum kommentiert, dass es sicher nicht Egon Olsen und sein „Team“ gewesen sei. Diese hätten Banktresore geknackt, es aber nicht auf gesellschaftlich engagierte, finanziell knapp aufgestellte Projekte abgesehen. Auch andere feministische Projekte, die sich für die Belange von Frauen* einsetzen, so Paula Panke, hätten berichtet, dass sie zum Teil massiv von Einbrüchen betroffen sind.

Paula Panke stellt klar, dass weder der parlamentarische Arm des Rechtsextremismus noch digitale Hass-Nachrichten das Frauenzentrum kleinkriegen werden. Unverzichtbar feministisch! Finden wir auch.


Die Redaktion