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Jahn-Sportpark

extraDrei

Erst planen, dann bauen

Das Ziel, den Jahnsportpark zu einem Inklusionssportpark zu entwickeln, teilen alle. Der Weg dahin ist umstritten.

Die Projektentwicklung fixierte sich bislang nur auf die Erfassung von Bedarfen und deren mögliche Befriedigung im Jahnsportpark. Für eine gute Planung müssen aber weitere Probleme angepackt werden: Erschließung und Verkehr, Umwelt-, Klima- und Naturschutz, städtebauliche Einfügung, Nachbarschaft, Stadtgeschichte und -topografie. Die Pankower SPD ignoriert das, wenn sie einen Neubau des Stadions – ohne Planungsgrundlage - fordert. Dies widerspricht einer sozial und ökologisch nachhaltigen Stadtplanung.

Auf Landesebene hat sich hingegen die rot-rot-grüne Regierungskoalition mit den für Sport und Stadtentwicklung zuständigen Senatsverwaltungen auf das Verfahren und die Schrittfolge verständigt. Zuerst wird auf der Basis der ermittelten Bedarfe in einem Werkstattverfahren eine städtebauliche Rahmenplanung für den gesamten Sportpark entwickelt. Dabei werden alle Nutzer*innen, Vereine wie vereinsungebundene Sportler*innen und die Bürgerschaft beteiligt. Auf der Basis der Ergebnisse des Werkstattverfahrens erfolgt ein kombinierter Wettbewerb für Architektur und Landschaftsplanung. Der Siegerentwurf wird realisiert. Erst wenn klar ist, was gebaut wird, ist der Zeitpunkt für einen möglichen Abriss des Stadions gekommen. Erst planen, dann bauen.


Michail Nelken
Mitglied des Abgeordnetenhauses


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