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extraDrei

Ein (Teil-)Erfolg

Mit den jüngsten Senatsbeschlüssen zum Straßenbahnneubau wurde auch die Errichtung der Trasse vom Bahnhof Pankow zum Pasedagplatz beschlossen. Sie wird das Gebiet Pankower Tor erschließen, Heinersdorf endlich stabil und bequem durch den ÖPNV mit dem Pankower Zentrum verbinden und - überregional betrachtet - Rosenthal/Wilhelmsruh, Pankow, Heinersdorf, Weißensee und Hohenschönhausen verbinden, ohne dass man durch die halbe Innenstadt gurken muss. So kurz die Strecke mit rund vier Kilometern eigentlich nur ist, so erheblich werden die Verbesserungen für den Öffentlichen Verkehr der Bürgerinnen und Bürger Pankows sein.

Mit der Beauftragung der BVG mit dem Ausführungsplanungen sind zwar noch nicht alle Probleme ausgeräumt. Insbesondere die Frage, wie man von den alten Heinersdorfer Lokschuppen zur Romain-Rolland-Straße kommt, ist noch nicht zur Zufriedenheit beantwortet, und auf welcher Relation die Trasse nach 2026/27 tatsächlich befahren wird, ist noch offen. Nach unserer Vorstellung ersetzt die Strecke den ganzen östlichen Teil der Buslinie X54 und verkehrt mindestens im 10-Minuten-Takt.

Nachdem wir uns aber zwölf (!) Jahre um diese Verbindung bemüht haben und nur vorankamen, nach dem wir die Trasse in den letzten Koalitionsvertrag geschrieben haben, ist das ein schöner (Teil-)Erfolg linker Verkehrspolitik. Auch wenn noch Arbeit bleibt.


Wolfram Kempe
Bezirksverordneter