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Stadtansicht von Ashkelon. Foto: Ashkelon Tourismus Devision

extraDrei

Ashkelon trifft Pankow: 25 Jahre Städtepartnerschaft

75 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus ist die Erinnerung an seine Verbrechen dringender denn je. In Parlamenten haben sich Neonazis und Rechtspopulist*innen wieder breitgemacht, auf Straßen oder in Kneipen ist ihre menschenverachtende Haltung immer öfter präsent. Grund genug sich konsequent dagegen zu positionieren und zu handeln. Die Lehren aus der Nazibarbarei dürfen nicht in Vergessenheit geraten! Es liegt an uns, den noch lebenden Zeitzeug*innen zuzuhören, ihre Erinnerungen wach zu halten und jeden Tag für Verständnis und Respekt einzutreten.

Vor 25 Jahren besiegelten Ashkelon und Weißensee die erste Partnerschaft einer ostdeutschen Kommune mit einer israelischen Stadt. Im Wissen um die besondere Verantwortung gegenüber der Geschichte sollten persönliche Begegnungen von Menschen aus beiden Kommunen die Freundschaft zwischen beiden Bevölkerungen mit Leben erfüllen.

Seitdem fanden zahlreiche gegenseitige Besuchsreisen statt, auf denen sich Jugendliche, Senior*innen, Künstler*innen und Fachexpert*innen austauschen konnten. Diese persönlichen Begegnungen sind wertvolle Erfahrungen, die Vorurteile und Vorbehalte abbauen bzw. deren Entstehen verhindern. Um dies zu verstehen, muss man die Herzlichkeit der Ashkeloner*innen und Schönheit der israelischen Küste, aber auch die Gefahr nahe dem Gaza-Streifen erlebt haben. Deshalb hat es sich der Freundeskreis Pankow-Ashkelon e.V. zur Aufgabe gemacht, die Partnerschaft zwischen den Menschen beider Kommunen zu fördern. Wir freuen uns über jede*n Mitstreiter*in und Spenden.


Oskar Lederer
Vorsitzender Freundeskreis Berlin Pankow – Ashkelon e.V.