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Stadtentwicklung

Ein beliebter Bezirk wie Pankow steht immer vor der Herausforderung, trotz beschränkter Ressourcen seine Attraktivität in gesundes und verträgliches Wachstum umzusetzen. Überall dort, wo auf landeseigenen Flächen größere Stadtquartiere entwickelt werden, bietet sich die Chance, alle Anforderungen an eine moderne, klimagerechte und nachhaltige Stadt zu erfüllen: Eine abgestimmte Mischung aus Wohnen, Mischgebieten und Gewerbeflächen, um mit kurzen Wegen im Alltag Verkehre zu reduzieren. Ausreichend Platz für soziale Infrastruktur, die mit Bildung, Fürsorge und Kultur lebendige Quartiere schafft und Teilhabe ermöglicht. Die Herausforderungen eines sich verändernden Klimas werden schon von Grund auf mitgedacht und im Interesse zukünftiger Generationen angegangen.

Das erfordert eine weitsichtige Planung und politische Steuerung, die dem Gemeinwohl verpflichtet ist. Dazu bedarf es nicht zuletzt eines breiten, offenen und öffentlichen Diskurses mit den Bürger*innen. Das reine Denken in Wohnbaupotentialen reduziert städtebauliche Qualität im Planungsprozess und schafft eine Flächenkonkurrenz, die guten Wohn- und Lebensverhältnissen im Wege steht.

Ziel linker Stadtentwicklung muss die Stärkung des gemeinnützigen Wohnungssektors sein, wir brauchen ausreichend Flächen für sozialen Wohnungsbau der landeseigenen Unternehmen und mehr Platz für Gruppen und Genossenschaften, die Wohnraum außerhalb von Renditeerwartung und Mietsteigerungen schaffen.

Eine durchdachte verkehrliche Erschließung mit dem Umweltverbund ist eine Grundvoraussetzung für die Weiterentwicklung der Stadt. Eine genaue Analyse angrenzender Quartiere ermöglicht eine Verbesserung struktureller Defizite und somit die Vernetzung mit und die Akzeptanz bei den Anwohner*innen in den benachbarten Stadteilen.

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