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Schule

Trotz der 69 Schulen und den meisten Schulbaumaßnahmen steht Pankow vor der großen Herausforderung ausreichend und schnellstmöglich Schulplätze bereitzustellen. Diesen Schulplatzmangel gilt es durch die Errichtung und den Ausbau guter öffentlicher Schulen zu beheben.

Bereits in den letzten Jahren hat DIE LINKE. Pankow die Gründung von Gemeinschaftsschulen in Pankow unterstützt und vorangetrieben. In dieser Wahlperiode haben wir uns erfolgreich dafür eingesetzt, dass jeder Schulneubau grundsätzlich als Gemeinschaftsschule geplant wird. Hier können Schüler*innen von der Grundschule bis zur Oberstufe gemeinsam lernen. Neben der Entlastung des Schulplatzmangels und dem Abbau von Schulstress durch Schulwechsel führt diese Schulform auch zu einem hohen Grad an Chancengleichheit.

Weiterhin müssen der Neubau sowie die Sanierung aller Schulen im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive durch die Schulgemeinschaft begleitet und für alle Pankower*innen transparent gemacht werden. Zu diesem Zweck wurde die Gründung von Schulbauausschüssen durch DIE LINKE. Pankow vorangetrieben. Darüber hinaus müssen weitere Wege der Beteiligung gefunden werden.

Der Erhalt der Schulgebäude und die Schule als Lernort funktionieren nur mit qualifiziertem und gut bezahltem Personal. So sind gut ausgebildete Lehrkräfte, Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen, Betreuer*innen und Hausmeister*innen für den Erfolg des Schulbetriebs und den Erhalt unserer Schulen Grundvoraussetzung. Die LINKE. Pankow setzt sich daher dafür ein, dass jede Schule mindestens eine Hausmeister*innenstelle und eine Stelle für Sozialarbeit erhält.

Ein kommunalpolitischer Schwerpunkt für DIE LINKE. Pankow ist die Reinigung der Schulen. Wir setzen uns dafür ein, dass die Schulreinigung langfristig rekommunalisiert wird, um die Qualität zu erhöhen und gute Arbeitsplätze zu schaffen.

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Kommentar

Anmerkung

Kommentare

  • Am 13.08.2020, von Michael Frey: 

Die besonderen Belange von queeren Schüler*innen müssen an den Schulen stärker berücksichtigt werden. Es braucht dafür in jeder Schule Ansprech- und Vertrauenspersonen im Lehrkörper, so wie es in der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt“ (IGSV) angedacht ist ("Schlüsselpersonen"). Außerdem muss für die besondere Situation queerer Schüler*innen schulweit sensibilisiert werden. Die Sichtbarkeit queerer Themen und Belange muss gefördert werden.

  • Am 27.08.2020, von Susanne Kühne:

Hier fehlt mir der Aspekt des in Berlin vorherrschenden Lehrer*innenmangels. Der Grund hierfür liegt laut GEW u.a. in der schlechten Bezahlung:

"Eine weitere Forderung des Gewerkschafters: Um mehr dringend benötigten Lehrer-Nachwuchs für die Berliner Schulen zu erhalten, müsse das Land seine Referendare deutlich besser bezahlen. Denn momentan könnten sich viele die Mieten in Berlin nicht leisten und gingen in andere Bundesländer. (...) Denn inzwischen ist Berlin das einzige Bundesland, das nicht verbeamtet."

Auch wenn dieses Thema ganz Berlin betrifft, würde ich es mit aufnehmen.