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Radverkehr

Fahrradfahren ist schnell, gesund, umweltfreundlich, klimaschonend und günstig. Viele der innerstädtischen Autofahrten können durch das Fahrrad ersetzt werden. Auf kurzen Strecken ist das Fahrrad in der Stadt sogar der schnellere Verkehrsträger. Kurzum: Radverkehr hat aus Sicht der DIE LINKE. Pankow das Potential, die Befriedigung vieler Mobilitätsbedürfnisse von Pankower*innen zu ermöglichen. Vom Lastenrad, über das Kinderfahrrad bis hin zum Pedelec, viele Pankower*innen verspüren heute das Bedürfnis, auf zwei Rädern ohne Verbrennungsmotor durch die Stadt unterwegs zu sein. Und das ist gut so.

Das Mobilitätsgesetz gilt auch in Pankow. Die Umsetzung läuft in unserem Bezirk noch zu zögerlich und oftmals nichts konsequent. Zu wenige Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit im Radverkehr sind im Stadtbild zu erkennen, die Verkehrsführung und Information bei Baumaßnahmen sind oft mangelhaft. Radverkehrsanlagen an oder auf Hauptverkehrsstraßen, Fahrradstraßen, Radschnellverbindungen, Fahrradabstellanlagen sind nicht oder zu wenig vorhanden oder kaputt. Das muss sich aus Sicht von DIE LINKE. Pankow ändern.

DIE LINKE. Pankow will mit einem Radverkehrshaupt- und -nebennetz allen Pankower*innen ermöglichen, mit dem Rad von der eigenen Haustür durch ganz Berlin und bis ins Umland zu gelangen. Das sollte bei längeren Strecken auf Radschnellverbindungen und im Grundsatz auf glatten Belägen und kreuzungsarm geschehen. An den Knotenpunkten des Netzes sollen Abstellanlagen errichtet werden. Ampeln sollten neben der Vorrangschaltung für den ÖPNV eine grüne Welle auf Basis der Fahrrad-Durchschnittsgeschwindigkeit ermöglichen. Dies sollte am besten in Kombination mit Countdown-Ampeln (Anzeige  der  Restlaufzeit  des  roten  Ampellichts) geschehen. Fußgänger*innen und Radfahrer*innen werden so effektiver als bisher von der gefährlichen Kreuzungsüberquerung bei Rot abgehalten.

Die Mittel im chronisch unterfinanzierten Straßenunterhaltstitel in Pankow sind dafür leider keinesfalls ausreichend. Die Umsetzung dieser Aufgaben muss durch das Land hinreichend finanziert werden.

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Kommentare

  • Am 29.07.2020, von Martin Wilke:

"An den Knotenpunkten des Netzes sollen Abstellanlagen errichtet werden." Das ist nicht verkehrt, aber etwas zu allgemein. So gibt es am S-Bahnhof Greifswalder Straße auf der westlichen Straßenseite Fahrradstellplätze. Die Eingänge zum Bahnhof befinden sich östlich der Straße. Für Menschen, die aus südlicher oder östlicher Richtung kommen, sind Fahrrandständer auf der westlichen Straßenseite unpraktikabel. So bleibt nur das Absperrgitter zwischen Straße und Fußweg, das aber nicht zu allen Tageszeiten genügend Kapazitäten bietet. Zusätzliche echte Fahrradbügel unter der S-Bahn-Brücke bzw. zwischen S-Bahnhof und Storkower Straße wären sinnvoll. Wahrscheinlich gibt es ähnliche Situationen an anderen S- und U-Bahnhöfen.

  • Am 27.08.2020, von Susanne Kühne:

Ergänzungsvorschlag letzter Absatz:

Hier sollte noch deutlich werden, dass DIE LINKE. Pankow sich für die entsprechenden Mittel durch das Land stark macht und dran bleibt.