Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

ÖPNV

DIE LINKE. Pankow schreibt dem öffentlichen Personennahverkehr als leistungsfähiges Rückgrat des Umweltverbundes eine besondere Bedeutung zu und betrachtet insbesondere die Straßenbahn als Hauptträger des Öffentlichen Verkehrs.

Die  dynamischen  Entwicklungen  der  Stadt, insbesondere  die  großen  Wohnungsbauprojekte - wie Blankenburger Süden, Pankower Tor oder Michelangelostraße - bedürfen einer zukunftsfähigen, umfangreichen und qualitativ hochwertigen Verkehrsplanung. Für uns gilt: Die verkehrliche Erschließung ist Voraussetzung für die großen Wohnungsbauvorhaben und für die Ausweisung neuer Gewerbestandorte. Dazu braucht es neue Straßenbahn-Linien. Dies ist eine relativ schnelle, bezahlbare und auch aus ökologischen Gründen anderen Verkehrsmitteln vorzuziehende Lösung. Der Ausbau der Tram-Linien ist daher mit aller Kraft zu verfolgen.

DIE LINKE. Pankow fordert die zügige Umsetzung der Maßnahmen des Nahverkehrsplans 2019 - 2023.

Darüber hinaus haben für uns folgende Maßnahmen Priorität: Eine „Express-Straßenbahn” entlang der bisher freigehaltene Trasse der ehemaligen Tangentialverbindung-Nord entlang des Nordgrabens zwischen Wilhelmsruh/Rosenthal – Blankenburg – Hohenschönhausen mit Anschlüssen an die U-Bahnhöfe Paracelsusbad und Wittenau kann wichtige verkehrliche Entlastung für die verdichtete Innenstadt bringen. Der notwendige neue Straßenbahnbetriebshof für Nord-Ost-Raum soll nördlich der Darßer Straße zwischen Piesporter und Ribnitzer Straße errichtet werden. Eine Taktverdichtung auf den Bestandslinien der U- und S-Bahn muss konsequent weiterverfolgt werden. Für innerstädtische Warenverteilung sollte mittelfristig das Straßenbahnnetz aktiviert werden. Eine S-Bahn-Tangentialverbindung-Ost von Buch über Karower Kreuz/Sellheimbrücke – Biesdorfer  Kreuz – Grünauer Kreuz – Schönefeld – BER, die die Verlängerung von Wartenberg nach Karow, den Lückenschluss zwischen Biesdorfer und Grünauer Kreuz und die Errichtung von Umsteigebahnhöfen an den Kreuzungspunkten zwischen radialen und dieser tangentialen S-Bahnstrecke notwendig macht, soll  aus  Sicht der DIE LINKE. Pankow als östlicher Teil eines zweiten Berliner S-Bahn-Ringes die Nutzer*innen von der bisherigen Last befreien, nur durch die Innenstand andere östliche Stadtteile zu erreichen.

Den Bau neuer oder verlängerter U-Bahn-Linien lehnt die DIE LINKE. Pankow zum jetzigen Zeitpunkt ab. U-Bahnen sind um ein Vielfaches kostspieliger als Straßenplanen. Ihr Bau verbindet sich mit hohen planerischen Herausforderungen, das bindet die begrenzt vorhandenen Planungskapazitäten der Verwaltung. Außerdem braucht ein U-Bahnbau Jahrzehnte. Wer aber die großen Wohnungsbauvorhaben umsetzen will, braucht eine zügige Verkehrslösung. Das ist die Straßenbahn.

Dein Hinweis zu diesem Textbaustein?

Kommentar

Anmerkung

Kommentare

  • Am 27.08.2020, von Susanne Kühne:

Ein kostenfreier ÖPNV ist erklärtes Ziel der LINKE Berlin. Diesen Aspekt würde ich gleich im ersten Absatz mit einbinden.

Der ÖPNV muss attraktiver werden – Umwelt und Mensch zuliebe. Der Möglichkeit einer kostenfreien und somit deutlich höher frequentierten Nutzung des ÖPNV schreibt DIE LINKE. Pankow als leistungsfähiges Rückgrat des Umweltverbundes eine besondere Bedeutung zu. Besonders den zeitnahen Ausbau eines zu erweiternden Straßenbahnnetzes betrachtet die LINKE. Pankow als Hauptträger des Öffentlichen Verkehrs.