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Obdachlosigkeit

Obdachlosigkeit ist sichtbarer geworden. Die Anzahl derjenigen Menschen, die mangels eigenen Wohnraums untergebracht werden, ist weiterhin enorm hoch. Darunter befinden sich auch immer öfter Familien. Übergriffe, insbesondere auf wohnungslose Frauen, bilden keine Seltenheit. Viele Menschen schauen immer noch weg. Andere Pankower*innen werden aktiv und zeigen sich solidarisch. Viele Bürger*innen spenden an Wohnungsloseneinrichtungen, helfen ehrenamtlich in Tagesstätten mit oder rufen den Kältebus, damit Menschen nicht erfrieren müssen. Dafür gilt ihnen unser herzlichster Dank.

Mit den Strategiekonferenzen und den im Senat von Berlin verabschiedeten Leitlinien der Wohnungslosenpolitik ist die Beseitigung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit in den politischen Focus gerückt. In der Nacht der Solidarität waren auch in Pankow viele Bürger*innen unterwegs, um die Anzahl obdachloser Menschen zu ermitteln, damit Angebote zur Unterstützung besser an den wirklichen Bedarf angepasst werden können.

DIE LINKE. Pankow ist in den letzten Jahren dafür eingetreten, diese Leitlinien der Wohnungslosenpolitik auch praktisch umzusetzen. Wir brauchen mehr aufsuchende Straßensozialarbeit, die Vertrauen aufbaut, Voraussetzungen für eine dauerhafte Unterstützung ermöglicht und mehrsprachig ist. Mehr geschützte Unterbringungsmöglichkeiten für Frauen und Kinder, einen niedrigschwelligen Zugang zu gesundheitlicher Versorgung, mehr Wohnheim- und Kältehilfeplätze, die unabhängig von der Herkunft und barrierefrei zugänglich sind werden dringend benötigt. Ganzjährige Unterbringungsangebote, die auch tagsüber geöffnet sind, müssen ausreichend vorhanden sein. Eine dauerhafte und bedarfsgerechte Finanzierung dafür muss sichergestellt werden.

DIE LINKE. Pankow steht für den Erhalt und den Ausbau aller Unterstützungsangebote, die den sozialen Zusammenhalt und eine gleichberechtigte Teilhabe aller Pankower*innen am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Die Fachstelle für Wohnungsnotfälle im Bezirk muss daher ausgebaut werden. Dort sollen Menschen nicht nur bei ihren Wohnproblemen Unterstützung finden, sondern auch bei anderen Bedarfslagen, wie bspw. Schulden, die oft der Grund für den Verlust der Wohnung sind.

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