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LSBTIQ*

Alle Menschen sind von Geburt an gleich, wie sie individuell besonders sind. Wir stehen für ein gleichberechtigtes Miteinander aller – unabhängig von Alter, Religion, Herkunft, Handycaps, Kultur, Geschlecht und sexueller Identität oder Ausrichtung. Jeder Mensch muss die gleichen Rechte und Chancen für seine Entwicklung bekommen.

DIE LINKE. Pankow fordert die vollständige Gleichstellung von lesbischen, schwulen, bi-, trans- und intersexuellen sowie queeren* Menschen (LSBTIQ*). Wir sprechen uns dafür aus, dass die gesetzliche Realität endlich der gesellschaftlichen Realität angepasst wird und wenden uns gegen jede Art der Diskriminierung, sei es in Behörden oder privat, in der Schule oder am Arbeitsplatz.

Die Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt“ in Pankow wollen wir mit konkreten Maßnahmen zur Unterstützung von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, zum Empowerment von LSBTIQ* und zur Bekämpfung von LSBTIQ*-Feindlichkeit umsetzen.

Dafür sollte ein*e bezirkliche*r Queerbeauftragte*r als Koordinations- und Anlaufstelle in der Pankower Verwaltung etabliert und ein jährliches Aktionsprogramm aufgesetzt werden, das mit ausreichend Haushaltsmitteln zu untersetzen ist.

DIE LINKE. Pankow setzt sich außerdem für die Förderung von Angeboten für queere Jugendliche und Senior*innen sowie Geflüchtete ein. Kommunale und geförderte Jugend- und Seniorenfreizeiteinrichtungen sowie Begegnungsstätten und Familienzentren sollen verstärkt für sexuelle und geschlechtliche Identität und Vielfalt sensibilisiert werden. Die Angebote für queere Paare und Regenbogenfamilien in Familien- und Nachbarschaftszentren sowie queer-spezifische und queer-sensible Gesundheitsangebote sind auszubauen. Selbstorganisierte Projekte wie der Sonntags-Club e.V. und das EWA Frauenzentrum e.V. sind als diskriminierungsfreie Orte unbedingt zu erhalten. Die Einrichtung eines Beratungs- und Aufklärungsangebotes für Trans* und Menschen mit Interhintergrund und deren Angehörige mit Schwerpunkt geschlechtsangleichende Operationen ist dringend erforderlich.

LSBTIQ*-Anliegen sollten auch in den bezirklichen Museen und Galerien sowie Kultureinrichtungen Berücksichtigung finden und öffentliche Orte zur Erinnerung oder Auseinandersetzung mit queerer Geschichte ausgebaut werden.

DIE LINKE. Pankow setzt sich für das Hissen der Regenbogenfahne zur Berliner Pride Week und der Bi-, Trans- sowie Interfahne an allen drei Hauptstandorten des Bezirksamts und die Förderung der „Respect Games“ im Jahn-Sportpark aus.

Wer Vielfalt will, muss auch für den Schutz von Vielfalt sorgen. DIE LINKE. Pankow setzt sich dafür ein, dass Opfern von Diskriminierung Schutz gewährt wird. Sie sollen bei Strafanzeigen begleitet und unterstützt werden. In einer zentralen Antidiskriminierungsstelle in Pankow sind die verschiedenen Antidiskriminierungs-Beratungsstellen zu vernetzen, um Opfer wie Zeug*innen umgehend zu beraten und sie an die jeweiligen Ansprechpartner*innen zu vermitteln.

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Kommentar

Anmerkung

Kommentare

  • Am 05.08.2020, anonym:

Die Abkürzung LSBTIQ* wird hier mit lesbisch, ..., trans- und intersexuell aufgelöst. Ich schlage die Änderung in transident vor, weil es sich ja um eine geschlechtliche Identität und keine sexuelle Orientierung handelt.