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Armutsbekämpfung

Armut bedeutet Ausgrenzung, eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist nicht möglich. Doch die Stadt gehört allen Berlinerinnen und Berlinern!

Auch in Pankow gibt es Menschen, die Sozialleistungen beziehen und von Armut betroffen sind. Und das nicht nur in der Langhansstraße oder im Ortsteil Buch. Betroffen sind diejenigen, die trotz Erwerbsarbeit zum Jobcenter gehen müssen. Insbesondere in Folge der Covid-19-Pandemie ist die Anzahl der erwerbsuchenden Menschen deutlich angestiegen. Viele von ihnen arbeiten im Dienstleistungssektor, der besonders von den Auswirkungen der Ausgangssperre betroffen ist. Betroffen sind auch viele Alleinerziehende und Familien mit Kindern. Mit Sorge beobachten wir auch die bedrohliche Zunahme von Altersarmut. Dies trifft inbesondere Frauen.

DIE LINKE. Pankow tritt für die Erstellung und Fortschreibung eines bezirklichen Armutsberichts ein. Ein solcher Bericht muss auch die bestehenden Angebote überprüfen und notwendige Anpassungen vornehmen. Auch künftig muss ein Netzwerk an bedarfsgerechten Beratungs- und Hilfsangeboten geben. Wir wollen durch eine dauerhaft ausreichende Finanzierung die Schuldner- und Insolvenzberatung erhalten. Wir unterstützen den Erhalt und Ausbau der Angebote der Wohnungslosen- und Kältehilfe. Dabei werden mehr geschützte Unterbringungsmöglichkeiten für Frauen und Kindern benötigt. Zudem muss der Bezirk die Finanzierung der Tagesstätte des Sozialprojektes Prenzlauer Berg dauerhaft sichern. Ebenso wie die Suppenküche im Franziskanerkloster Pankow ist dies ein Ort, an dem die Menschen auch die dringend notwendigen sozialen Kontakte knüpfen können.

Die rot-rot-grüne Landesregierung hat in der vergangenen Wahlperiode eine Reihe von Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut auf den Weg gebracht, insbesondere bei der Kinderarmut. Dazu gehört ein kostenfreies Mittagessen an den Grundschulen, kostenfreie Nutzung des ÖPNV für alle Schüler*innen und auch viele Laptops, damit Kinder mit weniger Geld auch digital lernen können.

DIE LINKE. Pankow fordert eine unbürokratische Bearbeitung aller Anträge für Leistungen der Bildung und Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen ebenso wie die konsequente Umsetzung des Jugendförder- und Beteiligungsgesetzes.

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Kommentar

Anmerkung

Kommentare

  • Am 27.08.2020, von Susanne Kühne:

Inhaltlich würde ich hier allgemein das Thema "Bezahlbarer Wohnraum/ Sozialer Wohnungsbau" in einem kleinen Absatz einflechten, da dieser Aspekt unmittelbar mit der Armutsbekämpfung einher geht. Es muss ausreichend bezahl- und mietbaren Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen geben. Ein Stopp der seit vielen Jahren in Pankow stattfindenden Gentrifizierung ist überfällig.