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Antifaschismus

DIE LINKE. Pankow steht für einen offenen, toleranten Bezirk. Wir wollen ein buntes Pankow. Mit der LINKEN wird es keine Zusammenarbeit, keine Tolerierung, keine Koalitionen, keine Sachbündnisse oder gemeinsame Projekte mit Rechtsradikalen, Neofaschisten oder Rechtspopulisten geben. DIE LINKE. Pankow stellt sich allen diskriminierenden, menschenverachtenden, antifeministischen, homophoben, rassistischen, rechtsradikalen, antisemitischen, antimuslimischen und religiös intoleranten Erscheinungen konsequent entgegen.

Dazu gehört, sich im Umgang mit Nazis und Rechtspopulisten sowohl im Alltag als auch in den Parlamenten klar zu positionieren.  Konstruktive Debatten werden von ihnen blockiert und durch diskriminierendes Auftreten unterlaufen. Nazis und Rechtspopulisten wollen die Demokratie nicht schützen, sie wollen sie zerstören. Der Umstand, dass Rechte auch in unsere Parlamente gewählt wurden, macht sie noch lange nicht demokratisch. Auf Spaltung und Hetze folgen Taten. Konsequenter Antifaschismus ist daher für DIE LINKE eine der zentralen Säulen der Demokratie. Gemeinsam und solidarisch werden wir uns weiterhin über Parteigrenzen hinweg in demokratischen Bündnissen gegen rechten Populismus und rechte Gewalt stellen.

DIE LINKE hat das Bündnis »Wir sind Pankow – tolerant und weltoffen«, »Pankower Frauen* gegen Rechts«, Initiativen im Rahmen von »Schule ohne Rassismus« und die Arbeit des mobilen Beratungsteams gegen Rechts begleitet und wird sie auch in Zukunft aktiv unterstützen. Das gilt ebenfalls für das »Pankower Register«, das rassistische, antisemitische, homophobe oder rechtsextrem motivierte Übergriffe, Vorfälle und Propaganda dokumentiert. Wir unterstützen lokale Initiativen, die sich konkret mit der Geschichte des Faschismus in der unmittelbaren Nachbarschaft auseinandersetzen. Populismus und Verschwörungserzählungen, kann nur durch Aufklärung begegnet werden. Projekte und Initiativen gegen Rechts brauchen Kontinuität. DIE LINKE. Pankow wird sich auch zukünftig dafür einsetzen, die notwendigen finanziellen Mittel für eine Weiterführung und Verstetigung der kommunalen und selbstorganisierten Bildungs- und Aufklärungsarbeit gegen Neofaschismus in Vereinen und Initiativen, in Schulen und in Jugend-, Sport- und Familieneinrichtungen zu schaffen.

Eine gelebte Gedenkkultur ist für DIE LINKE fester Bestandteil einer solchen antifaschistischen und demokratischen Bildungsarbeit. Die Gedenkveranstaltungen anlässlich des Novemberpogroms, der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, des Tags der Befreiung und die Erinnerung an Menschen aus dem antifaschistischen Widerstand müssen weiterhin von einem breiten Spektrum von Parteien und Organisationen getragen werden. Wir lassen eine Verhöhnung der Opfer des Deutschen Faschismus durch rechte Akteure nicht zu und stellen uns entschieden auf die Seite der Hinterbliebenen und Angehörigen.

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