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Solidarisch durch die Krise kommen

Das Coronavirus stellt uns alle - gemeinsam und als Einzelne - vor große Herausforderungen.

Auf dieser Seite möchten wir euch einen Überblick zu nützlichen Links für Hilfsangebote, Unterstützungsmöglichkeiten und Hinweisen für das Parteileben geben.

Jede*r einzelne von uns ist gefragt, soziale Kontakte auf das Mindeste zu reduzieren, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Dies ist insbesondere notwendig, um Risikogruppen, wie ältere oder gesundheitlich beeinträchtigte Menschen, vor einer lebensbedrohlichen Erkrankung zu schützen.

Auf https://corona.dielinke.berlin hat der Berliner Landesverband viele Informationen und Hinweise rund um die Auswirkungen der Corona-Pandemie zusammengestellt.

Dort gibt es regelmäßig aktualisierte Tipps, Hinweise und Empfehlungen wie die Parteiarbeit über Telefon- oder Videokonferenzen organisiert werden kann und welche Aktionen ihr auch ohne unmittelbare Präsenz machen könnt.

Schaut doch mal vorbei: https://corona.dielinke.berlin

Falls ihr Fragen zur Nutzung habt, könnt ihr euch per E-Mail an die Landesgeschäftsstelle: info@dielinke.berlin oder an unsere Bezirksgeschäftsstelle: bezirk@die-linke-pankow.de wenden.

Die Corona-Pandemie ist nicht nur eine medizinische Krise, sie bedroht nicht nur Gesundheit und Leben vieler Menschen, sondern sie stellt die ganze Gesellschaft vor eine dramatische Belastungsprobe. Die Maßnahmen zur Verlangsamung der Coronainfektionen sind mit massiven Einschränkungen der Grundrechte verbunden. Die Krise trifft die am härtesten, die wenig haben.

Als LINKE. machen wir uns Sorgen über die sozialen Auswirkungen dieser Krise. Zwar sind wir alle von dieser Krise betroffen, jedoch auf sehr unterschiedliche Weise. Fest steht: unser aller Zusammenleben verändert sich gerade fundamental. "Menschen vor Profite" bedeutet für uns, dass jegliches Profitstreben aus dem Gesundheitssystem verbannt werden muss.

Niemand darf in der Krise zurückgelassen werden. Wir müssen jene Menschen in unserer Gesellschaft absichern, die von Verdienstausfällen betroffen sind: Beschäftigte und Erwerbslose, Menschen die von Armutsrenten leben müssen sind oder Solo-Selbstständige und Kleingewerbe. Nur gemeinsam und solidarisch können wir diese Herausforderungen meistern. 

Alle Informationen, politischen Forderungen und Tipps fürs Parteileben gibt es hier: www.die-linke.de/themen/gesundheit-und-pflege/corona/

Das Bezirksamt Pankow bietet eine gute Übersicht zu allen aktuellen Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus:

https://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/service-und-organisationseinheiten/pressestelle/artikel/artikel.906256.php

Dort gibt es u.a. folgende Informationen:

  • Beratungsstellen für Pflegebedürftige
  • Nachbarschaftshilfe der FreiwilligenAgentur Pankow
  • Fragen und Antworten – eine FAQ-Liste des Pankower Gesundheitsamtes
  • Einschränkungen im Sozialamt und Begegnungsstätten sowie in Jugendamt und Freizeiteinrichtungen
  • Wer hat Anspruch auf Kita- und Schul-Notbetreuung?
  • Betrieb der Bezirksverordnetenversammlung und ihrer Gremien
  • Jobcenter Pankow
  • Kulturelle Einrichtungen

Der Qualitätsverbund Netzwerk im Alter – Pankow e.V. (QVNIA e.V.) bietet in einem Informationsblatt eine Übersicht zu zahlreichen Angeboten der sozialen Unterstützung und Beratung in Pankow, um gerade als älterer Mensch eine Unterstützung für die Zeit der Kontaktsperre aufgrund des Covid-19-Virus zu erhalten.

Hier kann das Informationsblatt heruntergeladen werden.

Zahlreiche Familien in Pankow, die in Geflüchteten- bzw. Wohnungsloseneinrichtungen leben oder sonst aufgrund ihrer Lebenssituation benachteiligt sind, brauchen Hilfe! Gerade die Bewohner*innen von Gemeinschaftsunterkünften leiden unter der aktuellen Krise ganz besonders: Nicht nur, weil sie aufgrund des Zusammenlebens auf engstem Raum einer besonders hohen Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind, sondern auch, weil die sonst vorhandenen Beratungs- und Unterstützungsangebote vor Ort derzeit nicht stattfinden können und sonst nutzbare Gemeinschaftsräume geschlossen werden mussten.

Neben schlechten Internetverbindungen fehlt es häufig schlichtweg an technischer Ausstattung, um zum Beispiel die Beschulung der Kinder von der Unterkunft aus bewerkstelligen zu können. Um insbesondere diesen, aber auch anderweitig benachteiligten Familien die Teilhabe an den nun größtenteils per Internet stattfindenden Bildungs- und Integrationsmaßnahmen zu ermöglichen, ruft der Bezirk Pankow zusammen mit verschiedenen Willkommensinitiativen für diese Familien zu Geld- sowie Sachspenden in Form von Laptops, Netbooks, Druckern sowie Mal-, Bastel-, Lern- und Schreibmaterial für Kinder auf.

Hier gibt es alle Informationen und eine Übersicht der Annahmestellen: https://www.berlin.de/ba-pankow/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.918917.php

In Zeiten von Corona müssen viele Menschen mit weniger Geld zurechtkommen, weil Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit zunehmen. Das Hilfspaket der Bundesregierung verspricht zwar einen Aufschub. Dennoch sollte jetzt genau geplant sein, wofür Geld ausgegeben wird.

  • Miete, Kredite, Versicherungen und Energieversorgung – die Bundesregierung gibt Verbrauchern mit einem großen Hilfspaket die Möglichkeit, Ausgaben auf später zu verschieben.
  • Eine Inanspruchnahme kann aber schnell dazu beitragen, dass sich nach der Corona-Zeit ein größerer Berg von Zahlungspflichten aufgetürmt hat.
  • Auch bei anderen Verträgen wie z.B. der Altersvorsorge gilt: nicht übereilt aussetzen oder gar kündigen!

Die Bundesregierung hat zwar ein Hilfspaket für Verbraucher geschnürt. Unterm Strich geht es aber meist darum, Ausgaben auf später zu verschieben. Für Betroffene kann das schnell zum Bumerang werden, wenn sich so viel auftürmt, dass es sich auch in besseren Zeiten kaum wieder abbezahlen lässt.

Die Verbraucherzentrale zeigt die Möglichkeiten auf, die das Hilfspaket bietet, und gibt Tipps, worauf bei wichtigen Punkten zu achten ist:

www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/vertraege-reklamation/coronahilfspaket-und-andere-moeglichkeiten-wenn-das-geld-knapp-wird-45990

Die BAG Antifaschismus hat auf ihrer Internetseite ein äußerst lesenswertes Papier "Zum Umgang mit Fake News und Verschwörungstheorien zur Corona-Pandemie" veröffentlicht.

Der Beitrag soll helfen, aufzuklären, wie Fake News und Verschwörungstheorien entstehen, und wie sie von echten Meldungen unterschieden werden können.

Schutz für Mieter*innen

Während der Corona-Krise dürfen die Mieter*innen nicht im Stich gelassen werden. Bei den landes­eigenen Wohnungs­unter­nehmen wird es in den nächsten sechs Monaten keine Zwangs­räumungen geben. Auch Strom- oder Gassperren sollen ausgesetzt werden. Katrin Lompscher: »Solidarität darf keine leere Worthülse sein.«

Hilfe für Obdachlose

Auch Obdachlose sind durch die Corona-Pandemie bedroht. Elke Breitenbach, unsere Senatorin für Arbeit, Integration und Soziales, plant deshalb ein Hilfsprogramm für die Menschen, die nicht zu Hause bleiben können, weil sie es schlicht nicht haben. Berlin will 350 Wohnplätze anbieten. Elke Breitenbach: »Wir brauchen auch für die Obdachlosen der Stadt einen sozialen Rettungsschirm.« 

Nothilfeprogramm für Selbstständige

»Wir arbeiten dran, alles zu vermeiden, dass etwas wegbricht«. Klaus Lederer: »Die kulturelle Infrastruktur ist zentral für das Funktionieren einer demokratischen Gesellschaft.« Berlin hat ein Nothilfeprogramm für Kleinstunternehmen, Soloselbständige & Freiberufler*innen – u.a. Kultur – beschlossen. Wir erwarten, dass der Bund jetzt handelt, denn allein schafft Berlin das nicht. Mit den Soforthilfen von bis zu 5.000,- € geht die Stadt jedoch einen wichtigen Schritt.«

Hier gibt es alle Informationen zu den Unterstützungsangeboten.

Die Corona-Krise trifft auch den Bildungsbereich: Schule zu Hause findet in sehr unterschiedlichen teils belasteten Lebenssituationen statt. Familien im Hartz IV-Bezug sind in besonderer Weise von der Krise betroffen. Sie haben oft weniger Wohnraum, vielen Kindern fehlt ein eigenes Zimmer zum ungestörten Lernen oder ein Ort zum persönlichen Rückzug. 

Dazu gibt es eine gemeinsame Erklärung linker Bildungspolitiker*innen: "Solidarität ist das Gebot der Stunde" 

"Als Linke Bildungspolitiker*innen können wir nicht hinnehmen, dass sich infolge der Krise die Ungerechtigkeit im Bildungssystem weiter verschärft. Dem muss unter den jetzigen Ausnahmebedingungen entgegengewirkt werden – materiell, finanziell und personell."

Die ganze Erklärung und alle Forderungen findet ihr hier.

Die Versorgungslage mit Blutspenden ist derzeit angespannt. Deshalb appelliert bspw. das Deutsche Rote Kreuz die angebotenen Blutspendetermine wahrzunehmen und einen Beitrag zur Sicherung der Patientenversorgung auch in Zeiten des Coronavirus zu leisten. Natürlich soll nur spenden, wer gesund ist.

Mehr Informationen bspw. hier beim Berliner Roten Kreuz.

Solidarisch gegen den Pflegenotstand

Die Corona-Krise legt die Missstände im Gesundheitswesen schonungslos offen. 

Wir sagen: Schluss mit leeren Worten. Handeln wir jetzt!

  • Für 500 Euro mehr Grundgehalt für alle in der Pflege.
  • Für 100.000 mehr Pflegekräfte.
  • Für Schutz der Beschäftigten durch ausreichende Schutzkleidung!

Unterstützt unseren Aufruf: www.pflegenotstand-stoppen.de/aufruf-unterzeichnen/


DIE LINKE. Live im Stream

Alle Termine der LINKEN Livestreams und Videokonferenzen:

www.die-linke.de/start/livestreams