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Bürgermeisterkandidat Jonas Teune mit den BVV-Kandidat*innen Dr. Jaana Stiller, Frederik Bordfeld, Max Williams und Marianne Wenzel

Unser Programm für Pankow 2026

Pankow wächst und verändert sich. Das macht unseren Bezirk so vielfältig: Ob Prenzlauer Berg, Weißensee oder die Ortsteile im Norden – überall leben Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Erfahrungen und Lebensentwürfen. Was uns verbindet, ist der Wunsch nach einem lebenswerten Bezirk: bezahlbar, solidarisch und selbstbestimmt. Doch steigende Mieten, überlastete Schulen und Kitas, soziale Ungleichheit und die Folgen des Klimawandels zeigen, dass ein gerechtes Pankow nicht von allein entsteht, sondern gerechte Politik braucht. Eine Politik, die die Interessen aller Pankowerinnen und Pankower in den Mittelpunkt stellt.

Für uns beginnt diese Politik bei einer der drängendsten sozialen Fragen unserer Zeit: dem Wohnen. Wohnen ist keine Ware, sondern ein Grundrecht. Deshalb setzen wir uns für bezahlbare Mieten, den Ausbau kommunaler und genossenschaftlicher Wohnungen sowie den Schutz vor Verdrängung ein. Öffentliche Grundstücke müssen dem Gemeinwohl dienen und nicht der Spekulation. Wer in Pankow lebt, soll auch künftig hier leben können.

Genauso wichtig ist eine soziale Infrastruktur, die den Bedürfnissen eines wachsenden Bezirks gerecht wird. Wir kämpfen für ausreichend Schul- und Kitaplätze, moderne Bildungsstandorte, mehr Schulsozialarbeit und gute Bedingungen für Kinder und Jugendliche, denn Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.

Neue Stadtquartiere müssen von Anfang an mit Schulen, Kitas, Grünflächen, Sport- und Kulturangeboten geplant werden. Stadtentwicklung darf nicht nur wirtschaftlichen Interessen folgen, sondern den Bedürfnissen der Menschen. Gleichzeitig wollen wir Pankow klimaresilient gestalten, mit mehr Stadtgrün, entsiegelten Flächen und erneuerbarer Energieerzeugung auf öffentlichen Gebäuden.

Ein solidarischer Bezirk braucht starke soziale Angebote. Deshalb setzen wir uns für Nachbarschaftszentren, Jugendfreizeiteinrichtungen, Beratungsangebote und Einrichtungen für Seniorinnen und Senioren ein. Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten sind diese Angebote unverzichtbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Pankow lebt darüber hinaus von seiner Vielfalt. Wir stehen für Gleichstellung, Barrierefreiheit und echte Teilhabe. Wir unterstützen Menschen, die Diskriminierung erfahren und stellen uns rechten und demokratiefeindlichen Kräften entschieden entgegen. Demokratie, Solidarität und Zusammenhalt müssen wir jeden Tag verteidigen und stärken. 

Auch aus der Opposition heraus haben wir in der vergangenen Legislaturperiode vieles für Pankow erreicht und wichtige soziale Verbesserungen gegen Widerstände durchgesetzt. Doch zu oft werden soziale Interessen noch immer hinter wirtschaftlichen Erwägungen zurückgestellt. Es fehlt bisher der politische Wille, soziale Gerechtigkeit konsequent zum Maßstab politischen Handelns zu machen.

Wir sind überzeugt: Pankow kann mehr. Deshalb treten wir an, die politische Führung im Bezirk zu übernehmen. Wir wollen neue Schwerpunkte setzen: soziale Sicherheit, bezahlbares Wohnen, gute Bildung, Klimagerechtigkeit und eine starke öffentliche Daseinsvorsorge.

Die Zukunft Pankows entscheidet sich daran, wem Politik dient: den Interessen weniger oder dem Wohle aller. Wir sind überzeugt, dass ein sozial gerechter, ökologisch nachhaltiger und solidarischer Bezirk möglich ist. Dafür braucht es uns, eine starke Linke mit dem Fokus auf eine soziale Politik, die nicht nur fordert, sondern gestaltet, Verantwortung übernimmt und unser Pankow für alle weiterentwickelt. 

 

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