Kommunales Wohnungsbauprogramm
Die Berliner Linke hat im Mai ihr Konzept für ein Kommunales Wohnungsbauprogramm vorgestellt. Hintergrund sind die weiterhin niedrigen Neubauzahlen. In den kommenden zehn Jahren sollen durch die landeseigenen Wohnungsunternehmen 75.000 dauerhaft bezahlbare Wohnungen mit einer durchschnittlichen Miete von 8 EUR pro Quadratmeter entstehen.
Künftig soll der kommunale Wohnungsbau durch direkte Zuschüsse finanziert werden. So können die landeseigenen Wohnungsunternehmen bezahlbare Wohnungen errichten, ohne die Mieten erhöhen zu müssen. Geplant ist außerdem der Aufbau eines öffentlichen Projektentwicklers, der die Planung bündelt und durch Rahmenverträge mit Anbietern serieller Bauweisen schnelleres und effizienteres Bauen ermöglicht. Das Programm soll zugleich gute tarifgebundene Arbeitsplätze fördern und eine Ausbildungsoffensive im Baugewerbe anstoßen.
Dazu erklärt Bürgermeisterkandidatin Elif Eralp: „Wir wollen Berlin wieder bezahlbar machen. Dazu gehört, gegen die Praktiken großer Vermieter und Immobilienkonzerne vorzugehen. Gleichzeitig braucht Berlin mehr bezahlbare Wohnungen. Mit unserem Kommunalen Wohnungsbauprogramm schaffen wir 75.000 dauerhaft bezahlbare Wohnungen und übernehmen als Stadt wieder selbst Verantwortung für gutes und bezahlbares Wohnen.“
