Wir streiten für Gerechtigkeit
Dieses Jahr wird für die Pankower Linke besonders: Nach unserem Mitgliederboom und dem sehr guten Ergebnis bei der Bundestagswahl im letzten Februar sind wir so gut aufgestellt wie seit langem nicht mehr. Pankowerinnen und Pankower haben neues Vertrauen in Die Linke gesetzt. Jetzt geht es darum, diesen Vertrauensvorschuss zurückzuzahlen.
Für diese große Aufgabe haben wir am 17. Januar die Grundlage gelegt. Auf der Hauptversammlung (unserem Bezirksparteitag) wählten wir nicht nur unsere neue Parteispitze, sondern verabschiedeten auch unsere Wahlziele und unser Wahlprogramm ohne Gegenstimmen.
Im Mittelpunkt unseres Wahlprogramms steht ein gerechter Bezirk, der für alle funktioniert. Unter sehr schwierigen finanziellen Umständen bieten wir realistische Ansätze, um dieses Ziel zu erreichen.
Für uns stehen der Kampf gegen den Mietenwahnsinn, der Erhalt der sozialen Infrastruktur und das Funktionieren des Bezirkes im Mittelpunkt unseres Programms. Der Kampf für die offene Gesellschaft und gegen rechte Umtriebe kann nur dann auf Dauer erfolgreich sein, wenn wir die Voraussetzungen für ein sicheres Leben ermöglichen.
Der Erhalt der Jugendhilfe, die barrierefreie Bildungseinrichtung oder die Stärkung des Umweltverbundes im Verkehr – auf allen Themenfeldern wollen wir das Gemeinsame und Verbindende stärken und uns für Gerechtigkeit für alle Pankowerinnen und Pankower einsetzen. Egal woher sie kommen, wen sie lieben oder woran sie glauben.
Wir wollen stärkste Kraft werden, nicht nur in der Bezirksverordnetenversammlung, sondern auch die größte Pankower Gruppe im Abgeordnetenhaus stellen. Wir treten an, um zu gewinnen. Wir werden so viele Direktwahlkreise wie möglich erringen und wollen den Bezirksbürgermeister stellen. Denn wir wollen am Alex und in der Breiten Straße echte Rote Rathäuser.
Dieses große Ziel erreichen wir vor allem durch Haustürwahlkampf. So können wir den Pankowerinnen und Pankowern näher sein als alle anderen Parteien und mit ihnen in einen Dialog treten. Wir besuchen die Menschen nicht in ihren Kiezen, sondern wir wohnen dort selbst, teilen die Sorgen über fehlende Busse, steigende Mieten oder Ausgrenzungen.
Wir können sowohl im S-Bahn-Ring als auch außerhalb Menschen für unsere gerechte Politik begeistern und nur wir Linke sind sowohl in Plattenbaukiezen als auch in Gründerzeitvierteln erfolgreich. Wir können Milieus verbinden, die sich sonst nichts zu sagen haben. Wir verbinden, wo andere trennen.
Für die Organisation des Wahlkampfes und als politische Leitung haben wir einen neuen Bezirksvorstand gewählt. Enja Springob und Jonas Teune wurden erneut als Vorsitzende gewählt, Katja Rom und Niklas Inan ihre Stellvertretung. Insgesamt haben wir den Vorstand auf 22 Mitglieder vergrößert, um unsere Arbeitsfähigkeit zu erhöhen. Besonders wichtig ist, dass vier Mitglieder des Bezirksvorstandes innerhalb des letzten Jahres eingetreten sind und so einen frischen Blick auf unsere Partei mitbringen. Wir haben ein super Team und freuen uns auf die nächsten zwei Jahre.
Jonas Teune, Bezirksvorsitzender

