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            <title> Bezirksverband Pankow: RSS-Feed</title>
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            <copyright> Bezirksverband Pankow</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 31 Aug 2026 09:51:33 +0200</pubDate>
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                <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 20:14:02 +0200</pubDate>
                <title>Wir wollen ganz Pankow rot machen</title>
                <link>https://www.die-linke-pankow.de/aktuelles/extradrei/august-2026/detail/news/wir-wollen-ganz-pankow-rot-machen/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke ist zurück! Wir haben in den letzten Jahren unsere Mitgliederzahl mehr als verdoppelt und sind inzwischen die größte Partei in Berlin. Auch in Pankow wollen wir dieses Momentum nutzen, um stärkste Kraft im Bezirk zu werden und unser ambitioniertes Bezirkswahlprogramm umzusetzen.</p>
<p>Pankow steht vor großen Herausforderungen: Sehr viele Menschen sind in den letzten Jahren nach Pankow gezogen und der Bezirk wird auch in den kommenden Jahren weiter wachsen. Dieses Wachstum muss für alle verträglich gestaltet werden. Wenn neue Wohnungen entstehen, müssen diese an den ÖPNV angeschlossen werden, Schulen und Kitas müssen gebaut werden und es muss für ausreichend Grünflächen gesorgt sein.</p>
<p>Gleichzeitig müssen wir Menschen, die bereits in Pankow wohnen, vor Mietabzocke und Verdrängungsprozessen schützen. Pankow muss bezahlbar und lebenswert bleiben!</p>
<p>Damit Pankow für alle lebenswert bleibt, setzen wir uns für die soziale Infrastruktur im Bezirk ein. Wir wollen Jugendclubs, Stadtteilzentren und Senior*innentreffpunkte erhalten. Hier kommen Menschen zusammen.</p>
<p>Hier finden sie Gemeinschaft und Unterstützung. Hier entsteht Solidarität. Trotz der desaströsen Finanzlage im Bezirk ist es essentiell, dass wir solche Orte im ganzen Bezirk erhalten. Die soziale Infrastruktur des Bezirks ist kein „nice to have“, sondern eine der wichtigsten Grundlagen unseres Zusammenlebens. Wer hier spart, erzeugt Elend, Verzweiflung und Wut. Wer hier spart, hilft damit den Faschist*innen, die sich überall, auch in Pankow, gerade im Aufwind wähnen.</p>
<p>Insbesondere im Norden von Pankow treiben rechte Jugendgruppen ihr Unwesen, doch auch im Rest des Bezirks sind Neonazis aktiv. Wir stellen uns der extremen Rechten entgegen, in der BVV, auf der Straße, auf dem Sportplatz und in der Nachbarschaft. Wir werden dort Menschen verbinden und organisieren, wo sie spalten und verletzen wollen.</p>
<p>Wir sind die einzige Partei, die gleichzeitig Platte und Altbau kann.</p>
<p>Wir stellen uns überall in Pankow gegen Frauen*feindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Queer*feindlichkeit und jede Form von Diskriminierung. Wir wollen überall in Pankow Jugendclubs, Stadtteilzentren, Kultur und Grünflächen. Wir wollen ganz Pankow rot machen. Pankow soll überall lebenswert, bezahlbar und solidarisch sein!</p>
<p>Max Williams, Bezirksvorstand Die Linke Pankow und Kandidat für die BVV</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 20:12:45 +0200</pubDate>
                <title>Klimaanpassung und Hitzeschutz zur Priorität machen</title>
                <link>https://www.die-linke-pankow.de/aktuelles/extradrei/august-2026/detail/news/klimaanpassung-und-hitzeschutz-zur-prioritaet-machen/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Klimawandel trifft hoch verdichtete Innenstadtbereiche wie Prenzlauer Berg besonders hart: Versiegelung und fehlende Grün- und Wasserflächen verstärken die sogenannten urbanen Hitzeinseln und gefährden vulnerable Gruppen – Obdachlose, Pflegebedürftige, im Freien Arbeitende. Die Linksfraktion fordert deshalb auf Landes- und Bezirksebene Sanierung und Ausbau blau-grüner Infrastruktur, also von Wasser- und Grünflächen, die zur Abkühlung beitragen und Schatten spenden können. In Pankow haben wir etwa beantragte Bundesmittel für ein Klimaanpassungskonzept samt Koordinationsstelle oder die begrünte, klimaneutrale Sanierung des Familienzentrums Upsala gefordert. Im Abgeordnetenhaus brachte die Linksfraktion einen Antrag für einen umfassenden Hitzeschutzplan ein, der besonders benachteiligte Gruppen in den Blick nimmt.</p>
<p><br>Problematisch bleibt: Der Hitzeschutzplan wird bislang überwiegend als medizinisches Vorsorgethema in der Gesundheitsverwaltung verhandelt. Dabei gehören zentrale Maßnahmen – Entsiegelung, Baumpflanzungen, Wasserflächen, Gebäudebegrünung – originär in die Stadtentwicklung und Klimaanpassung. Diese veraltete Verwaltungsstruktur erschwert eine ressortübergreifende Umsetzung. Die Linksfraktion Pankow fordert daher, Hitzeschutz als Querschnittsaufgabe zu verankern, auskömmlich finanziert und mit klaren Zuständigkeiten.</p>
<p>Jurik Stiller, Fraktion Die Linke in der BVV Pankow; Sprecher für Klimapolitik, Umweltschutz und Natur</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
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                <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 20:10:55 +0200</pubDate>
                <title>Widerstand und Antifa – OMAS GEGEN RECHTS</title>
                <link>https://www.die-linke-pankow.de/aktuelles/extradrei/august-2026/detail/news/widerstand-und-antifa-omas-gegen-rechts/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Einsatzwagen der Polizei rauscht mit großer Geschwindigkeit heran, bremst vor dem Pankower Rathaus, hält. Heraus springen behelmte, mit Schutzwesten bestückte Polizisten und laufen auf uns zu. Uns fährt der Schreck in alle Glieder.</p>
<p>So geschehen im Coronajahr 2021; passiert ist uns nichts. Wir wurden nur versehentlich mit den Verfechtern des antisemitischen Verschwörungsglaubens verwechselt, gegen die sich unsere Demo richtete. Wir, das war ein Bündnis aus demokratischen Parteien und Organisationen, die LINKE war auch dabei. Die OMAS GEGEN RECHTS waren damals schon vier Jahre alt. Gegründet in Österreich, bald in Deutschland nachgeahmt, sind die OMAS GEGEN RECHTS die Antwort alter Frauen auf den Rechtsruck und die Frage, wie wir leben wollen. Wir sind alle Antifaschistinnen, leisten Widerstand gegen Antisemitismus, Rassismus, Ungleichheit und den Abbau sozialer Errungenschaften. In Pankow wehren wir uns seit vielen Jahren gegen Veranstaltungen im „Braunen Haus“ in Blankenburg. Dieses Haus ist das einzige in Berlin, das der AfD gehört. Eingeladen werden dorthin die schlimmsten Brandstifter, die sich als Biedermänner geben. Bitte unterstützt unbedingt unsere Demonstrationen gegen die sogenannten „Bürgerdialoge“.</p>
<p>Eng verbunden fühlen wir uns dem JUP e. V., Florastraße, ein Jugendzentrum, das hervorragende Arbeit macht und das wiederholt angegriffen wurde. Die AfD Pankow will ihm die Mittel entziehen. Solidarität ist dringend nötig!</p>
<p>Ein besonderer Schwerpunkt unserer OMAS GEGEN RECHTS-Gruppe ist der Einsatz gegen Antisemitismus, den wir mit dem Erinnern an die Geschichte verbinden. Charlotte Holzer war viele Jahre Pankowerin. Noch erinnert keine Straße an sie. Das könnte doch ein Plan der Linken in Pankow werden! Recherchiert mal!</p>
<p>Maja Wiens, OMAS GEGEN RECHTS Pankow</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 20:07:43 +0200</pubDate>
                <title>Vom Vorkaufsloch zum Mieten-Eldorado – Ein Blick auf fünf Jahre Mieten und Wohnen in Pankow</title>
                <link>https://www.die-linke-pankow.de/aktuelles/extradrei/august-2026/detail/news/vom-vorkaufsloch-zum-mieten-eldorado-ein-blick-auf-fuenf-jahre-mieten-und-wohnen-in-pankow/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn in Berlin die Plakate hängen, weiß man: Es ist Frühling, eine neue Wahlperiode steht bevor. Bis wir im Oktober hoffentlich mit einer Bürgermeisterin im Roten Rathaus aufwachen, lohnt sich ein Rückblick auf eine ungewöhnliche Wahlperiode in Pankow.</p>
<p>Auch in Pankow versuchten wir die Wohnungskrise mit dem bezirklichen Vorkaufsrecht im Milieuschutz einzudämmen, jedoch machte uns das Bundesverwaltungsgericht einen Strich durch die Rechnung. Es kippte Anfang November 2021 die Praxis der Bezirke durch sein Urteil. Wir wollten die Hausgemeinschaften nicht allein lassen im Kampf gegen Verdrängung. Die Kastanienallee 12 unterstützen wir erfolgreich auf ihrem Weg in die genossenschaftliche Trägerschaft der Selbstbau. Ebenfalls in der Kastanienallee unterstützten wir mit Erfolg das Tuntenhaus: Ihre Räumlichkeiten wurden schlussendlich doch noch per Vorkaufsrecht dem ungeregelten Markt entzogen. Auch hier engagiert sich die Selbstbau für den Erhalt dieser kiezprägenden, queeren Institution.</p>
<p>Da die Mietenkrise nicht nur die Innenstadt trifft, versuchten wir den Milieuschutz weiter auszudehnen und nahmen Weißensee in den Blick. Das Amt reagierte zügig auf unseren Antrag und teilte nach Untersuchungen unsere Einschätzung, dass das Gebiet einem hohem Verdrängungsdruck ausgesetzt ist. Zunächst versuchte man allerdings, Teile Weißensees mit merkwürdigen Begründungen auszuklammern. Wir hatten im Ausschuss erfrischende Diskussionen, ob der Denkmalschutz nicht auch Luxuxmodernisierungen verhindern kann, weil der ja eh nichts zulassen würde. Die Arbeit im Fachausschuss war zu unserer Freude erfolgreich, denn nach einer durch uns angeregten Neubewertung des Gebiets, entschied man sich doch für einen großzügigeren Zuschnitt und unsere Weißenseer Milieuschutzgebiete sollten es noch dieses Jahr ins Amtsblatt schaffen.</p>
<p>Allerdings mussten wir auch lernen, dass alles Piepsen auf der bezirklichen Ebene nichts hilft, wenn von oben keine Unterstützung kommt. Die Initiative Pankow gegen Verdrängung weist seit langem auf auslaufende Sozialbindungen hin und die konsequente Ausnutzung jeder Lücke in der Mietgesetzgebung lässt Pankow zunehmend wie den Wilden Westen wirken.<br>&nbsp;</p>
<p>Kurz nach dem Jahreswechsel 2026 brannte der Keller eines Hauses in der Stargarder Straße. Ganze 120 Menschen standen plötzlich auf der Straße, Unterstützung musste schnell organisiert werden. Unsere Stadträtin Dominique Krössin half mit Unterkunftsplätzen, unsere Fraktion mit Gutachten für eine schnellere Rückkehr der Bewohner.</p>
<p>Bei allem Glauben an die vielen „guten" Vermieter dieser Stadt: Dieser Kellerbrand war wie ein Scheinwerfer auf alles Schlechte, was Mieter ertragen müssen – Ignoranz der Hausverwaltung, unzulässig befristete Mietverträge, möbliertes Wohnen zu Mondpreisen, ungenehmigte Umbauten. Im Haus in der Stargarder wird mittlerweile wieder gewohnt, doch die Angst vor dem nächsten Kurzschluss im Keller ist nun der neue Mitbewohner.<br>&nbsp;</p>
<p>Fred Bordfeld, Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der BVV-Fraktion</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 20:05:23 +0200</pubDate>
                <title>Frontalangriff auf die Renten</title>
                <link>https://www.die-linke-pankow.de/aktuelles/extradrei/august-2026/detail/news/frontalangriff-auf-die-renten/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Die Bundesregierung plant tatsächlich, die Axt an unser Rentensystem zu legen. Bereits im Herbst will sie dazu einen Gesetzentwurf vorlegen.</p>
<p>Das Rentenalter soll dabei schrittweise weiter steigen. Selbst wer 45 Versichertenjahre auf dem Buckel hat, soll nicht mehr ohne Abschläge vorzeitig in Rente gehen können. Für viele künftige Rentnerinnen und Rentner bedeuten die Pläne von CDU/CSU und SPD also vor allem eine kalte Rentenkürzung. Zugleich soll es ab 2032 keine Garantie mehr geben, dass die Renten in gleichem Maße wie die Löhne steigen. Stattdessen soll ein Teil der Rentenbeiträge verpflichtend in Kapitalanlagen fließen. Die Höhe der Renten wird so auch zum Spielball von Kursschwankungen bis hin zu Finanzkrisen.</p>
<p>Dabei ist die Altersarmut gerade in Berlin schon jetzt erschreckend hoch. So ist die Zahl der Menschen, die Grundsicherung im Alter erhalten, hier innerhalb von neun Jahren um rund 50 Prozent gestiegen. Das geht aus meiner jüngsten Anfrage an die Bundesregierung hervor. In Berlin waren so Ende 2025 bereits mehr als 60.000 Menschen im Rentenalter auf Grundsicherung angewiesen. Das ist fast jeder Elfte.&nbsp;Und die tatsächliche Zahl ist noch deutlich größer. Denn viele stellen gar nicht erst einen entsprechenden Antrag, weil sie im Alter nicht zu Bittstellern werden wollen. Die neuen Daten zeigen aber auch: Schon jetzt erhalten selbst viele, die lange gearbeitet und 45 oder mehr Versichertenjahre haben, nur eine&nbsp;gesetzliche Rente unterhalb der Armutsgefährdungsschwemme.</p>
<p>Kein Wunder also, dass eine klare Mehrheit in unserem Land trotz aller Regierungspropaganda den geplanten Frontalangriff auf unser Rentensystem ablehnt.</p>
<p>Gemeinsam mit meiner Fraktion Die Linke werde ich im Deutschen Bundestag auf jeden Fall weiter Druck machen, damit die Pläne von CDU/CSU und SPD noch gestoppt werden und es endlich zu einer echten sozialen Rentenreform kommt.</p>
<p>Pascal Meiser, Mitglied des Deutschen Bundestags</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 20:00:46 +0200</pubDate>
                <title>Vielfalt ist unsere Stärke – Interview mit Jonas Teune</title>
                <link>https://www.die-linke-pankow.de/aktuelles/extradrei/august-2026/detail/news/vielfalt-ist-unsere-staerke-interview-mit-jonas-teune/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lieber Jonas, du bist der Kandidat der Linken Pankow für das Bezirksbürgermeisteramt. Warum willst du Pankower Bürgermeister werden?</strong></p>
<p>Wir brauchen eine Politik, die zuhört und das Verbindende sucht. Die Vielfalt unseres Bezirks ist eine große Stärke. Das zeigt sich in zahlreichen Initiativen und Projekten, die jeden Tag für ein besseres Miteinander arbeiten. Sie brauchen aber auch einen verlässlichen Partner im Rathaus, der sie unterstützt und nicht blockiert.</p>
<p>In Pankow – wie in ganz Deutschland – gibt es ein großes Gefühl der Unsicherheit. Kann ich mir meine Miete noch leisten? Werde ich ein akzeptierter Teil dieser Gesellschaft sein? Werde ich mich in meinem Kiez noch wohlfühlen?</p>
<p>Auf diese Fragen möchte ich als Bürgermeister Antworten geben: Ich sage dem Mietenwahnsinn den Kampf an und möchte, dass Jugendliche auf der Straße von Sozialarbeitern angesprochen werden, nicht von Nazi-Kadern.</p>
<p><strong>Was hat dich politisch besonders geprägt?</strong></p>
<p>Die ersten Demos auf die ich gegangen bin, waren 2002 gegen den Afghanistankrieg. Mich hatte damals schon nicht überzeugt, dass die richtige Reaktion auf einen Terroranschlag ein Krieg gegen ein anderes Land ist. Tragischerweise wiederholt sich diese Geschichte immer wieder.</p>
<p>In meinen längeren Auslandsaufenthalten 2007 in Israel, 2009-10 in Ungarn und 2014-2016 in Moldova habe ich Deutschland aus der Außenperspektive kennengelernt – deutsche Hybris und Untergangswahn relativiert das deutlich.</p>
<p>2016 trat ich in die Pankower Linke ein und fand hier meine politische Heimat: eine Partei mit einem sehr praktischen Verständnis von Linkssein und Politik, das an der konkreten Verbesserung unserer jetzigen Gesellschaft interessiert ist. Wichtig ist mir auch die feste Verwurzelung außerhalb der Politikblase, die häufig mit ihren eigenen Kämpfen und Diskussionen beschäftigt ist.</p>
<p><strong>Auf deinen Plakaten steht „Kieze erhalten“ und „Antifaschismus leben“. Warum hast du dich für diese Slogans entschieden?</strong></p>
<p>Die beiden Sprüche bringen meine Ziele auf den Punkt. Ich möchte, dass wir in Pankow Antifaschismus leben – das bedeutet, dass wir gemeinsam, als Gesellschaft, in unseren Vereinen, Schulen, Kleingärtenanlagen oder Freundeskreisen sagen: Wir akzeptieren keine Diskriminierung, keinen Antisemitismus, keine Abwertung von Menschen. Probleme lösen wir gemeinsam, nicht auf Kosten derer, die angeblich anders sind.</p>
<p>Verdrängung von Mieterinnen und Mietern sowie von Gewerbe ist ein großes Problem, das unsere Kieze in ihrer Einzigartigkeit bedroht. Niemand braucht den tausendsten Kettenimbiss, das Café, das aussieht wie überall anders auch, oder ein Wettbüro.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 19:58:51 +0200</pubDate>
                <title>Informationen zur Wahl der Senior*innenvertretung Pankow</title>
                <link>https://www.die-linke-pankow.de/aktuelles/extradrei/august-2026/detail/news/informationen-zur-wahl-der-seniorinnenvertretung-pankow/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Senior*innenvertretung Pankow engagiert sich für die Interessen der älteren Menschen in Pankow. Wohnen, Gesundheit, Mobilität, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – all diese Themen betreffen die Generation 60+ ganz konkret. Die Senior*innenvertretung setzt sich unabhängig und ehrenamtlich dafür ein, dass die Belange der älteren Menschen nicht nur Gehör finden, sondern ihre Hinweise und Anregungen auch umgesetzt werden.</p>
<p>Sie ist Ansprechpartnerin vor Ort, berät die Politik und Verwaltung im Bezirksamt Pankow, erarbeitet eigene Vorschläge zu bestimmten Vorhaben und vertritt ihre Positionen in den Fachausschüssen der Bezirksverordnetenversammlung.</p>
<p>Die Wahlen finden in der Zeit vom 5. bis 12. März 2027 statt. Wahlberechtigt sind alle Bürgerinnen und Bürger, die am Wahltag mindestens 60 Jahre alt sind und ihren Hauptwohnsitz in Pankow haben, unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Dies gilt auch für die Kandidierenden für die Senior*innenvertretung.</p>
<p>Bürgerinnen und Bürger, die Interesse an einer Wahl in die Senior*innenvertretung Pankow haben oder jemanden vorschlagen wollen, teilen dies bitte bis zum 2. Oktober 2026 mit unter dem Stichwort „Berufungsvorschlag Senior*innenvertretung – Verschlossen“, per Post an: Bezirksamt Pankow, Amt für Soziales, Postfach 730 113, 13062 Berlin. Bei Fragen senden Sie bitte eine E-Mail an sv-wahl@ba-pankow.berlin.de. Weitere Informationen gibt es unter: www.berlin.de/ba-pankow/senioren<br>&nbsp;</p>
<p>Tina Pfaff, Senior*innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion in der BVV</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 19:52:54 +0200</pubDate>
                <title>Warum kandidiere ich für Pankow?</title>
                <link>https://www.die-linke-pankow.de/aktuelles/extradrei/august-2026/detail/news/warum-kandidiere-ich-fuer-pankow/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unsere BVV-Kandidat*innen berichten von ihren Beweggründen</p>
<p>Bei der Wahl am 20. September 2026 kämpfen 25 Linke Kandidat*innen um ein Mandat in der nächsten Pankower Bezirksverordnetenversammlung (die komplette Liste gibt es hier: www.die-linke-pankow.de/wahlen/pankow-2026/). Wir haben die Kandidat*innen auf den ersten zehn Plätzen nach ihren Beweggründen gefragt. „Ich kandidiere für Die Linke bei der Pankower BVV-Wahl, weil…“</p>
<p><strong>Dr. Jaana Stiller</strong></p>
<p>… ich für ein lebenswertes Pankow für alle kämpfe: Sport- und Grünflächen müssen allen offenstehen, Lernorte chancengerecht sein und Klimaschutz sozial gerecht gestaltet werden – für echte Teilhabe.</p>
<p><strong>Frederik Bordfeld</strong></p>
<p>… eine gerechte Stadt für alle möglich ist. Pankow entwickelt und verändert sich stetig – unsere Aufgabe ist es, dass Menschen ohne Geld und Lobbyzugang dabei nicht hinten runterfallen.</p>
<p><strong>Marianne Wenzel</strong></p>
<p>… ich mit unserer Fraktion langfristig soziale und kulturelle Einrichtungen schützen, stärken und ausbauen möchte. Sie sichern Chancengleichheit, Gleichstellung und einen lebenswerten Bezirk für alle.</p>
<p><strong>Max Williams</strong></p>
<p>… ich mir ein bezahlbares und lebenswertes Pankow für alle wünsche. Dafür werden wir Mietabzocke bekämpfen, öffentliche Infrastruktur ausbauen, Stadtgrün erhalten und die demokratische Zivilgesellschaft stärken.</p>
<p><strong>Coco Aglibut</strong></p>
<p>… ich will, dass gutes Wohnen in Pankow bezahlbar bleibt und kulturelle wie soziale Angebote für alle erhalten und geschaffen werden. Außerdem will ich Klimaschutz und Klimaanpassung lokal voranbringen.</p>
<p><strong>Roland Schröder</strong></p>
<p>… ich mich für eine sozialgerechte Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik einsetzen will, die sich an den Bedarfen und Möglichkeiten der Menschen und nicht an den Gewinnzielen der Eigentümer orientiert.</p>
<p><strong>Jessica Müller</strong></p>
<p>… ich als stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte* für echte Teilhabe kämpfen und Pankow sozialer gestalten möchte. Jugendhilfe ist meine tägliche Praxis, Barrieren kenne ich aus eigener Erfahrung.</p>
<p><strong>Fabian Bunschuh</strong></p>
<p>… Pankow eine Stadtverwaltung verdient, die für die Menschen da ist. Wir brauchen im Bezirk wieder Veränderung – weniger Müll, eine bürgernahe Verwaltung und verträglicher Wohnraum.</p>
<p><strong>Katrin Maillefert</strong></p>
<p>… ich mich für den Erhalt der Kleingärten, mehr Arten- und Naturschutz und lebendige Grün- und Kulturorte einsetze. Der Schutz von Parks, Wäldern und Kleingärten hat Vorrang vor Bebauung.</p>
<p><strong>Jurik Stiller</strong></p>
<p>… es einen Unterschied macht, wer Politik macht. Ich will eine sozial-ökologische Verkehrswende, Klimaanpassung und Klimaschutz und Kultur für alle in einem bunten Pankow, das alle Menschen willkommen heißt.</p>
<p>Jörg Lemmert, Bezirksvorstand Die Linke Pankow</p>]]></content:encoded>
                
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