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Das LINKE ABC für Pankow

Straße

Im Straßenverkehr bedürfen die schwächsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer wirksamer Unterstützung. Die Gehwegvorstreckungen an Kreuzungen zur besseren Einsehbarkeit des Verkehrs für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie die Ertüchtigung der reparaturbedürftigen Fußwege haben für DIE LINKE Priorität gegenüber dem Ausbau der Straßen. Die behindertengerechte Ausgestaltung der Gehwege und Querungen ist für uns ebenso wichtig wie eine echte Fußverkehrsstrategie des Bezirks. Wir setzen uns für die Einrichtung von sogenannten Restzeitampeln, die die Restzeit bis zur nächsten Rot- oder Grünphase anzeigen, und die weitere Optimierung der Ampelregelungen für Fußgängerinnen und Fußgänger ein. Schließlich sind die Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs für Nutzerinnen und Nutzer sicherer zu gestalten.

DIE LINKE hat daran mitgewirkt, dass das bezirkliche Radwegenetz ausgebaut wird. Die Verlegung des Angebotsstreifens auf die Fahrbahn hat die Sicherheit des Radfahrverkehrs verbessert und Konflikte zwischen Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrenden auf Gehwegen verringert. Dass die Wege von Fußgängerinnen, Fußgängern und Radlern durch Baustellen, parkende Fahrzeuge und falsch geplante Umleitungen eingeschränkt und damit gefährlicher werden, muss der Vergangenheit angehören. Zudem stehen bei einer willkommenen Zunahme des Radverkehrs nicht ausreichend Abstellmöglichkeiten zur Verfügung. Zwingend sind Fahrradabstellanlagen mit einer größeren Kapazität, insbesondere vor Einkaufszentren und an Nahverkehrsknotenpunkten.

Mit der Parkraumbewirtschaftung, mit Maßnahmen der Verkehrsberuhigung und der Unterstützung für Car-Sharing wollen wir die Stadt als Lebensraum gestalten und damit die Verkehrssicherheit stärken. Und: DIE LINKE will, dass die jüngsten Pankowerinnen und Pankower schon in der Kita Verkehrserziehung erhalten.

Die Ergebnisse des bundesweit beispielhaften Spielleitplans für Weißensee zeigen eindrucksvoll, dass die Stadt nicht von den Straßen aus gedacht werden muss. Kinder und Jugendliche haben selbst ein überraschendes Bild der Stadt als Lebensraum entworfen. Die Ergebnisse des Spielleitplans wollen wir bei der zukünftigen Gestaltung des öffentlichen Raumes dauerhaft verankern.