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Das LINKE ABC für Pankow

Barrieren

DIE LINKE will dazu beitragen, die Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Unterschiedlichkeit und Vielfalt werden zu Normalität und Bereicherung. Nicht die Menschen müssen sich den Hindernissen anpassen, sondern die Gesellschaft muss die Barrieren abbauen, die die Einbeziehung aller behindern. Das spielt auch im Alltag in Pankow eine besondere Rolle und so fordern wir beispielsweise den barrierefreien Zugang zur S-Bahn in Buch, aber auch zu allen Filialen von Post- und Bankunternehmen und der Krankenkassen, zu Arztpraxen und Geschäften. Natürlich muss die öffentliche Verwaltung hier mit gutem Beispiel vorangehen, so zum Beispiel beim Abbau von Mobilitätshindernissen und der Barrieren für Menschen mit Hör- und Sehbehinderungen.

Erst durch die Absenkung von Bordsteinkanten werden bisweilen ganze Wohngebiete für Rollstuhlfahrer erreichbar. Daher sind wir – als erster Schritt hin zu einer erforderlichen Umgestaltung – für die Weiterführung solcher Projekte des Öffentlichen Beschäftigungssektors (ÖBS), in denen Listen von Straßenabschnitten mit notwendigen Bordsteinabsenkungen erstellt werden.

Sinnvoll und notwendig bleibt die Einbeziehung des Behindertenbeirats bei Genehmigungs- und Planungsverfahren, um schon vor Baubeginn auf die Einhaltung entsprechender Leitlinien hinweisen zu können.

Wir unterstützen alle Bemühungen, wozu beispielsweise eine einfache Sprache in behördlichen Formularen gehört, die es psychisch und geistig beeinträchtigten Menschen erlauben sollen, selbstbestimmte Entscheidungen für ihr Leben zu treffen.

Zudem sind vor allem die städtischen Wohnungsbaugesellschaften als Beispielgeber gefragt, wenn es darum geht, ein größeres Angebot von bezahlbaren behindertengerechten Woh-nungen zu schaffen.