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Das LINKE ABC für Pankow
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Armut bedeutet Ausgrenzung – eine gleichberechtigte Teilhabe der Menschen am gesellschaftlichen Leben ist nicht mehr möglich. Auch in unserem Bezirk zeigt sich die soziale Schere zwischen Menschen mit hohem Einkommen, Menschen, die trotz Lohnarbeit arm sind und Menschen, die auf Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder Grundsicherung im Alter angewiesen sind. DIE LINKE. Pankow wird sich nachdrücklich dafür einsetzen, dass diese zutiefst ungerechten sozialen Unterschiede nicht aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit verdrängt werden. Es müssen auch in Zukunft bedarfsgerechte Beratungs- und Hilfsangebote zur Verfügung gestellt werden.
Wir wollen die Schuldnerberatung erhalten und ihre öffentliche Finanzierung sichern. Der Berliner Krisendienst, die Angebote der Obdachlosen- und Kältehilfe sowie Notübernachtungen und Suppenküchen für Bedürftige wollen wir unterstützen.
Der von Rot-Rot in Berlin eingeführte Berlinpass hat sich auch in Pankow bewährt. Damit erhalten Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherungsleistungen, Hartz IV und von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz einen vergünstigten Eintritt zu Freizeit, Kultur und Sport. Der Berlinpass ist ein Instrument im Kampf gegen die Folgen von Kinderarmut und hat dazu beigetragen, dass mehr Menschen eine gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht wird. Wir werden auch künftig daran mitwirken, dass die Gültigkeit des Berlinpass auf weitere Angebote, zum Beispiel von Sportvereinen und Kultureinrichtungen, ausgeweitet wird.
Schon jetzt gibt es eine bedrohliche Zunahme von Altersarmut. Ohne die von der LINKEN geforderte solidarische Rente wird dieser skandalöse Zustand in Zukunft immer mehr Menschen betreffen. Deshalb wollen wir, dass die schon jetzt bestehenden Angebote genau untersucht werden, um rechtzeitig notwendige Anpassungen einzuleiten zu können, damit Bezirk und freie Träger helfend eingreifen können.