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extraDrei Ausgabe November 2008

Zukunftswerkstatt Heinersdorf

Neues aus Heinersdorf

Als andere in Heinersdorf gegen den Moscheebau vorgingen, fanden sich Heinersdorfer in der Zukunftswerkstatt zusammen, um zu zeigen, dass ihnen die Gleichbehandlung, weltanschauliche und religiöse Toleranz sowie die Förderung bürgerschaftlichen Engagements wichtig sind. Das zeigten auch die beiden Zukunftskonferenzen.

Die zweite Konferenz fand Ende September mit 80 Heinersdorfern, Kommunalpolitikern,  einer BVG-Vertreterin und vielen anderen statt. Zunächst wurde eine Bilanz seit der ersten Konferenz im November 2007 gezogen:

Aus der Zukunftswerkstatt Heinersdorf wurde ein eingetragener Verein. 52 Mitglieder und 30 weitere Bürger arbeiten in vielen Arbeitsgruppen mit.

Mit Unterstützung vieler Heinersdorfer kam Anfang Juli ein Dorffest zustande. Die Einnahmen von 2.000 Euro wurden für die Erneuerung des Bolzplatzes an der Straßenbahnendhaltestelle gestiftet.

Bei dem von Sponsoren unterstützen Lauf an der Grundschule Am Wasserturm kamen über 4.500 Euro für den Kauf einer Musikanlage für die Schule zusammen.

An Wochenenden erneuerten die Mitglieder der Zukunftswerkstatt den Spielplatz auf dem Platz A und machten ihn zu einer Attraktion. Durch Arbeitseinsätze wurden ein weiterer Spielplatz in der Romain-Rolland-, Ecke Neukirchstraße wieder in Ordnung gebracht und ein Klettergerüst aufgestellt.

Platz A

Seit April informiert die Zukunftswerkstatt über ihre Aktivitäten in einem Schaukasten an der Straßenbahnhaltestelle Heinersdorf-Kirche und durch eine eigene Internetseite.

Kürzlich beteiligte sie sich am Protest gegen die NPD am Tag der Eröffnung der Moschee am 16. Oktober.

Auch für das nächste Jahr hat sich die Werkstatt viel vorgenommen: Ein Nachbarschaftshaus soll als Treff- und Anlaufpunkt für die Heinersdorfer errichtet werden. Das sportliche Angebot in Heinersdorf muss verbessert und Sponsoren für den Belag auf dem Bolzplatz an der Straßenbahnendhaltestelle gefunden werden. Ein zweites Fest soll gefeiert und Fahrradständer an der Haltestelle Heinersdorf-Kirche durch die BVG aufgestellt werden.

Das Bezirksamt soll den Fußweg in der Romain-Rolland-Straße von der Haltestelle bis zum Plus-Markt behindertengerecht herrichten und gegen die Lärmbelästigung durch das Gewerbegebiet in der Blankenburger Straße vorgehen.

Thomas Goetzke
Bezirksverordneter
Mitglied der Zukunftswerkstatt
www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de