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27. Januar 2018 extraDrei

Gemeinsam für den sozialen Zusammenhalt

Berlin packt Bekämpfung von Armut und Obdachlosigkeit an

Für viele Berliner*innen reicht das Geld kaum zum Leben. Ihnen fehlt erst recht das Geld für’s Museum, Schwimmbad oder den Bus. Betroffen sind Rentner*innen, die Grundsicherung erhalten, oder Erwerbslose, aber auch Menschen mit geringem Verdienst. Denn prekäreArbeit nimmt zu.

Die Teilhabe aller, die Bekämpfung und Verhinderung von Armut hat deshalb für die rot-rot-grüne Koalition in Berlin einen hohen Stellenwert. So können ab 1. Februar mehr Menschen den BerlinPass nutzen. Wohngeldbeziehende kommen nunmehr in den Genuss der vielfältigen Vergünstigungen des Berlinpass. Dazu gehört auch das Sozialticket. Aber auch für Ältere und Menschen mit Einschränkungen ist Mobilität zentral. Deshalb haben wir die Mobilitätshilfsdienste verstetigt.

Die Bekämpfung von Obdach- und Wohnungslosigkeit ist eine der drängendsten Probleme in unserer Stadt. Gemeinsam mit allen Akteuren aus diesem Bereich erarbeiten wir nunmehr eine gesamtstädtische Strategie. Aber schon jetzt beginnen wir mit Verbesserungen: Die Mittel für die Wohnungslosenhilfe wurden fast verdoppelt. So kann das Unterstützungsangebot ausgebaut und zum Beispiel die geringe Zahl von 30 Unterkunftsplätzen für Familien mit Kindern auf 100 aufgestockt werden. Zudem bringt die seit Januar geltende AV Wohnen, in der die Kosten der Unterkunft für Menschen im Leistungsbezug geregelt sind, für viele eine Erleichterung.

Schließlich ist die soziale Infrastruktur mit ihren vielfältigen Angeboten eine gute Basis, um Armut entgegenzuwirken. Deshalb haben wir hierfür die Mittel um 10 auf 27,5 Millionen aufgestockt. Auch die bezirklichen Schuldner- und Insolvenzberatungen erhalten 1,2 Millionen mehr und 2,1 Millionen stellen wir für eine unabhängige Sozialberatung bereit.

Elke Breitenbach
Senatorin für Arbeit, Integration und Soziales