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16. März 2018 extraDrei

Genesung eines Quartiers

Auf der Baustelle der Sporthalle im Ludwig-Hoffmann-Quartier

Ludwig-Hoffmann-Quartier in Buch

Besonders preiswert ist das Wohnen hier nicht, Krankenschwestern beispielsweise dürften bei der Bewohnerschaft des Ludwig-Hoffmann-Quartiers eher unterrepräsentiert sein. Trotzdem ist der Umbau des früheren, stark sanierungsbedürftigen und zugleich denkmalgeschützten Krankenhauskomplexes an der Wiltbergstraße in Buch auch eine gelungene Geschichte. Im wahrsten Sinne des Wortes wird dem Ensemble neues Leben eingehaucht. Bis zum Jahr 2020 soll es hier 900 Wohnungen geben, zwei Schulen sind vor Ort, drei Kitas sowie Einrichtungen für betreutes Wohnen von Kindern und Jugendlichen. Eine Dreifeldersporthalle mit Schulmensa ist derzeit im Bau.

Projektentwickler Andreas Dahlke hatte mich eingeladen, um das Ensemble vorzustellen, über die Zukunft des Areals zu sprechen und sicherlich auch, um auf die Mühen der Ebene in der Entwicklung eines solchen Bauvorhabens aufmerksam zu machen. Denn trotz Baubeginn gibt es insbesondere bei der neuen Sporthalle noch einige Haken und Ösen. Aus dem Pankower Bezirksamt wurde mittlerweile signalisiert, dass der Bau auch dieser Sporthalle auf die Anmeldeliste des Bezirks für Sondermittel aus dem SIWANA-Fonds aufgenommen werde. Der Fonds wurde vom Land Berlin aufgelegt, um zielgerichtet in ausgewählte Baumaßnahmen der öffentlichen Infrastruktur investieren zu können. Ich finde, das ist eine Hoffnung stiftende Entwicklung, denn es wäre toll, wenn die beiden Schulen in dem Quartier und die Sportklubs aus dem Norden dort auch eine große Sporthalle bekämen.


Stefan Liebich
Mitglied des Bundestages