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Vormundschaft für geflüchtete Jugendliche übernehmen

Gebraucht werden Menschen, die bereit sind, einem geflüchteten Jugendlichen, der ohne Familie nach Deutschland gekommen ist, zur Seite zu stehen.

Vormund heißt, an Eltern statt. Die Jugendlichen sind zumeist in Jugendhilfeeinrichtungen untergebracht, es geht also nicht darum, jemanden bei sich zu Hause aufzunehmen. Stattdessen mit Unterstützung, Coaching und Beistand von encourage e. V. gemeinsam mit den Jugendhilfeeinrichtungen dafür zu kämpfen, dass die Geflüchteten hier gut untergebracht sind, eine Schule finden und die Chance auf einen sicheren Aufenthaltsstatus zu bekommen, um nicht nach Erreichen der Volljährigkeit abgeschoben zu werden.

Es gibt im Vorfeld einer Vormundschaft Schulungen und Gespräche und auch während der Vormundschaft wird niemand allein gelassen, wenn es Probleme mit Behörden oder anderer Art gibt. Jugendliche, die keinen Einzelvormund haben, sind meist weitaus schlechter gestellt, denn den Amtsvormünder*innen fehlt es an Zeit und manchmal auch ausreichend Engagement, sich für die Interessen der Jugendlichen einzusetzen.

Viele von uns, die eine Vormundschaft haben, sind voll berufstätig, trotzdem will ich nicht verhehlen, dass eine Vormundschaft natürlich Zeit und Kraft kostet. Auf der anderen Seite kann man einem Menschen in einer ganz konkreten schwierigen Situation sehr viel helfen. Eine gute Vormundschaft kann im Zweifelsfall Leben retten. Wer sich zumindest interessiert und mal anhören möchte, was alles zur Aufgabe eines Vormunds gehört, kann sich an post@encourage-ev.de wenden, namentlich Andrea Petzenhammer, wenden oder meldet sich für den nächsten Infoabend an: http://encourage-ev.de/infoabend-vormund-oder-pate-werden/