Zurück zur Startseite
Zurzeit

Mitglied des Abgeordnetenhauses (seit Oktober 2011), stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion und Sprecherin für Kinder-, Jugend- und Familienpolitik sowie Verbraucherschutz. Ich bin tätig in zwei Ausschüssen: selbstverständlich im Ausschuss für Bildung, Jugend und Familie und dann in dem für Recht, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung.

Der Weg

Ich bin 1967 in Grevesmühlen/Mecklenburg geboren, habe in Rostock die POS besucht und wurde in Schwerin zur Kindergärtnerin ausgebildet. In Greifswald durfte ich endlich in die Praxis, erst im Kindergarten und dann in einem Sondervorschulheim. Dann kam ab 1989 die Zeit der Neuorientierung und weil ich keine Anpassungsqualifizierungsmaßnahme an undefinierte Standards machen wollte, durfte ich in unserem neuen Land nicht in meinem Beruf arbeiten und habe erst einmal das schöne Café Amberland betrieben. Weil aber Beruf auch etwas mit Berufung zu tun hat, drängte es mich 1993 nach Berlin und dann lernte an der Technischen Universität den neuesten Stand in Erziehungswissenschaften/Sozialpädagogik. Parallel lernte ich auch im Musikgeschäft viel über Geschäfte, bei einem Label/Verlag/Band-Management. Meinen Lebensunterhalt verdiente ich als Bedienung in der Gastronomie.

Dann, mit dem Pädagogik-Diplom in der Tasche, heuerte ich bei der Arbeiterwohlfahrt an und arbeitete in der stationären Unterbringung und im betreuten Einzel- und Gruppenwohnen mit Kindern und Jugendlichen. Weil aber die Arbeitsbedingungen in diesem Bereich denkbar ungünstig sind, platzte mir bald der Kragen und ich wurde Betriebsrätin, Mitglied der Tarifkommission und der Gewerkschaften Verdi und GEW.

Und weil politisches Engagement ein Netzwerk sein muss und es nicht vorwärts geht, wenn jede Organisation ihr eigenes Süppchen kocht, suchte ich auch in einer Partei politische MitstreiterInnen und trat in die damals neue WASG ein. Dort gab es zum Glück das Linksparteiennetzwerk „Lipanet" wo ich großartige Menschen traf, die mich wiederum mit anderen großartigen Menschen aus der PDS bekannt machten und nach der Fusion zur LINKEN und dem Abgeordnetenwahlkampf 2006 hatte ich meine politische Heimat gefunden.

Schnell gründete sich die Basisorganisation „Luise" in Pankow, deren Sprecherin ich wurde und dann musste ich schon wieder lernen, nämlich durch ein Mikrophon vor Menschen zu sprechen, weil ich als stellvertretende Landesvorsitzende der hoffnungsvollen, neuen LINKEN in Berlin kandidierte.

Ich war dann bis 2011 in dieser Funktion, das war eine spannende Zeit. Wir haben damals angefangen die neue Linke zu bauen, wir haben sie durch Höhen und Tiefen ins Grundschulalter gebracht und ich bin schon sehr gespannt auf ihre Pubertät, und auch dann werde ich auf jeden Fall dabei sein.

Das Ziel

Weiter lernen. Was die Arbeit betrifft, guckt einfach mal auf die Webseite der Linksfraktion: www.linksfraktion-berlin.de

Im Bezirksvorstand Pankow will ich die Kommunikation zwischen Landes- und Bezirksstrukturen mit verbessern, es müssen nicht alle alles machen, wir haben eine gute Arbeitsteilung und die gilt es transparent und trotzdem effizient und Ressourcen schonend zu bearbeiten und zu leben.

Neue Mitglieder sollen in unserer Partei ein politisches Zuhause finden, dafür setze ich mich ein, denn auch ich habe nur durch engagierte, aufgeschlossene und geduldige GenossInnen die Verankerung in der LINKEn gefunden, das war und ist für mich eine besondere Bereicherung und ich möchte mithelfen, möglichst vielen Anderen die gleiche Möglichkeit des politischen Lernens zu bieten.